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2. Januar 2012 1 02 /01 /Januar /2012 10:45

HongKong, China – Romania Joint Issue on HandicraftHongKong, China – Romania Joint Issue on Handicraft

 

 

Künstlerische Handarbeitstechniken


Dough Figurinen - chinesische Reisteig-Figuren Das Modellieren von Dough Figurinen ist eine mehr als viertausend Jahre alte, chinesische Handwerkskunst, die bis heute die Sammler begeistert und von den Chinesen selbst Mianhua genannt wird. Nach der Legende hat ihr Erschaffer Zhuge Liang einst die Götter beruhigen wollen, zu deren Gunsten man 49 Köpfe lebendiger Menschen in den Fluss Han hatte werfen wollen. Liang bedauerte es, dazu Menschen töten zu müssen und er ließ stattdessen lebensechte Repliken aus Teig herstellen, die er im Anschluss in den Fluss warf. Das aufgewühlte Wasser soll sich wie gewünscht beruhigt haben und den Chinesen wurde eine Flussüberquerung ermöglicht.


Später nutzte man die Figuren aus Teig zur Dekoration der traditionellen chinesischen Festessen. Da sie jedoch oft nicht verzehrt wurden, gab man sie im Anschluss den Kindern zum Spielen. Noch immer werden die Figuren aus einem speziell hergestellten und gedämpften, klebrigen Reismehlteig von Hand gefertigt und sorgsam bemalt. Teilweise wird der dafür benötigte Teig schon beim Verkneten mit Farbe eingefärbt. Mit knetenden und reibenden Bewegungen wird der Grundstoff dann in Form gebracht. Der Künstler schnitzt mit einem Bambusmesser oder schneidet die geformten Teigelemente in Scheiben und verleiht der Figur bei der Modellage von Körper, Händen, Gesicht und Haaren eine reizvolle Lebendigkeit. Auch die Kleidung wird beim modellieren mit einzigartigem Faltenwurf der Gewänder imitiert, ehe auf dem getrockneten Werkstück die glänzenden Lackfarben aufgetragen werden können.

 

Painted Eggs - bemalte Eier
Schon in der Frühzeit galt das Ei den Chinesen als Symbol für Wiedergeburt und Fruchtbarkeit. Da scheint es ganz natürlich, dass es so auch Einzug in die Kunst des Landes hielt. Hier verbindet sich also seit Jahrtausenden der mythische Glaube mit dem künstlerischen Geschick und religiösen Praktiken der frühen Zivilisation des alten China.
Dabei war es nicht in erster Linie das Hühnerei, das den Malern als Leinwand diente. Auch die Eier der Zugvögel, die das Land aufsuchten, bot eine willkommene Abwechslung. Die Chinesen stahlen die Eier aus den Nestern und bemalten sie dann mit natürlichen Farben, die aus den Produkten der einheimischen Vegetation hergestellt wurden. Daraus entstanden auffallend schöne Designs und Farbkombinationen, deren Tradition sich bis in die heutige Zeit erhalten hat. Komplizierte Muster und traditionelle Symbolik bestimmt seit langem die künstlerische Gestaltung der handbemalten chinesischen Eier. Auch die Konterfeis der Personen aus der religiösen Tradition des Buddhismus finden sich auf vielen Eiern.

 

 

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