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30. März 2012 5 30 /03 /März /2012 09:48

Mail Art PuzzlePosta - Ahmet Demir - Törökország
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Im Vergleich mit anderen Vögeln weisen Eulen ein sehr spezielles Erscheinungsbild auf. Als deutliches Abgrenzungskriterium kann der große, runde Kopf herangezogen werden. Ebenfalls auffällig sind die nach vorn gerichteten Augen, der Gesichtsschleier und der Hakenschnabel. Außerdem wirkt ihr Körper im Gegensatz zu anderen Vögeln gedrungener.
Die Ordnung der Eulen wird in zwei Familien unterteilt. Dies sind die Schleiereulen (Tytonidae) und die Eigentlichen Eulen (Strigidae). Letztere ist deutlich artenreicher und im morphologischer Hinsicht sehr variabel. Im Folgenden sollen vier Arten, die alle den Eigentlichen Eulen angehören, näher vorgestellt werden.


Verbreitung und Fortpflanzung (Raufußkauz - Aegolius funereus)

Das Verbreitungsgebiet ist sehr weitläufig, erstreckt sich von Nordeuropa bis ins östliche Sibirien und von Alaska bis Neufundland. Darüber hinaus gibt es noch vereinzelte Brutflächen in Südeuropa, im Kaukasus sowie in Zentralchina. Der kleine Eulenvogel lebt vorwiegend in dichten Nadelwäldern, wo er sich am Tag verstecken und ausruhen kann. In der Nähe benötigt er jedoch auch freie Flächen, Schneisen und Lichtungen, wo er jagen kann. Als Höhlenbrüter braucht er dazu vor allem alte Baumbestände, in denen sich bereits verlassene Höhlen von Schwarzspechten befinden. Meist im April legt das Raufußkauzweibchen zwei bis acht Eier. In Nistkästen wird auch zu unterschiedlichen Zeiten gebrütet. Die Jungen schlüpfen nach knapp einen Monat. Nach weiteren 29 bis 38 Tagen sind die Kleinen bereits flugfähig und verlassen die Höhle.


Nach jeder Brut erfolgt gewöhnlich ein Wechsel der Höhle. Bei der Suche des neuen Nestes existieren große Unterschiede zwischen den Eulenpaar. Während sich das Weibchen in einem Aktionsraum von einigen Quadratkilometern bewegt, ist das Männchen in der Regel ortsgebundener und hält sich in der Nähe des letzten Brutortes auf. Höhlen und Nistkästen, die sich außerhalb von den Verbreitungsschwerpunkten der Vögel befinden, werden in der Regel nicht akzeptiert. Raufußkäuze lassen sich lieber in Rufkontakt mit anderen artgenossischen Revierinhabern nieder.

 

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