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6. Januar 2012 5 06 /01 /Januar /2012 08:08

Christmas in the Holy-LandChristmas in the Holy-Land

 

Im heiligen Land, in Israel, in der Stadt Bethlehem finden wir den Ort, an dem Jesus Christus zur Welt gekommen sein soll. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn diese Ereignisse bis heute dazu führen, dass der 25. Dezember kein gewöhnlicher Arbeitstag ist, auch wenn das Land nicht vorrangig christlich geprägt ist. Der Name, den die Christen dem Staat Israel mit der Bezeichnung „Heiliges Land“ gegeben haben, bezeichnet auch seinen Stellenwert für Pilger aus aller Welt, die es vor allem während der Weihnachts- und Osterzeit hierher an den Ort des Geschehens zieht. Besonders dann ist Israel ein Schmelztiegel vieler Religionen und Kulturen. Viele spirituell orientierte Menschen wollen die Höhle besuchen, in der die Geburt des Kindes stattgefunden haben und auf deren Boden sich ein 14-zackiger Silberstern befinden soll. Doch schon die Christen sind sich uneins, an welchem Tag Christi Geburt tatsächlich gewesen sein soll. Unter den Protestanten und Katholiken ist es zwar Konsens, dass das Weihnachtsfest am 25. Dezember gefeiert wird, griechische, koptische und syrische Christen jedoch feiern das Geburtsfest des Herrn auf Epiphanias am 6. Januar, armenische Christen sogar noch einige Tage später am 18. Januar.


Doch welches Datum auch immer für die einzelnen Glaubensrichtungen bindend ist, es gibt ebenso viele Traditionen, die sich herausgebildet haben und die auch in Israel das spirituelle Leben zum Jahreswechsel bestimmen. Die christlichen Glaubensgemeinschaften geben sich also in der Geburtskirche förmlich die Klinke in die Hand, wenn sie ihr Weihnachtsfest auch in den Gottesdiensten zu unterschiedlichen Zeiten begehen. Die Festmahlzeiten sind ebenso variantenreich wie das Datum. Den mit Pfeffer, Muskatnuss und Zimt zubereitetem Truthahn, der mit Reis Pinienkernen und Mandeln gefüllt wird, finden wir an erster Stelle. Die Geschenke der Kinder dürfen erst am Weihnachtsmorgen vor dem Frühstück geöffnet werden, wie es früher auch in der westlichen Welt üblich war, ehe der Heilige Abend zur Geschenkübergabe genutzt wurde.

 

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Published by webmastermarkt - in Postmoderne
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