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4. Mai 2012 5 04 /05 /Mai /2012 10:11

Atis Kronvalds LettlandAtis Kronvalds Lettland

 

Atis Kronvalds zählt zu den bedeutendsten lettischen Schriftstellern. Geboren wurde Atis Kronvalds am 15. April 1837 im damals russischen Bunka parish, das heute zu Lettland gehört. Kronvalds starb am 17. Februar 1875 in Vecpiebalga, das zu diesem Zeitpunkt ebenfalls russisch war, heute aber zu Lettland zählt.


Geboren wurde Atis Kronvalds in eine Schneiderfamilie, seine Erziehung lag aber in der Hand von Geistlichen. Nach seiner Ausbildung arbeitete Kronvalds zunächst als Privatlehrer, begann im Jahr 1860 aber ein Medizinstudium an der Universität in Berlin. Ein halbes Jahr nach seinem Studienbeginn war Kronvalds aus finanziellen Gründen gezwungen, Berlin wieder zu verlassen und nach Lettland zurückzukehren. Dort nahm er wieder seine Tätigkeit als Privatlehrer auf.

 

Nach dem Umzug von Kronvalds in das lettische Vecpiebalga im Jahr 1873 nahm er eine Lehrerstelle an einer Schule vor Ort an. Außerdem beteiligte er sich an der Erstellung von Reden zu verschiedenen Anlässen; zwei Reden, an deren Entwurf Kronvalds bekanntermaßen beteiligt war, wurden etwa anlässlich des ersten 'Lettischen Lied- und Tanzfestival' gehalten.

 

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2. Mai 2012 3 02 /05 /Mai /2012 09:10

Teilnahme Rumäniens an der Olympiade 1972Teilnahme Rumäniens an der Olympiade 1972

 

Die Olympiade 1972 fand in Deutschland statt. Austragungsorte waren München, Augsburg, Nürnberg und Kiel. Die Spiele von 1972 stellten mit 122 Mannschaften einen neuen Teilnehmerrekord auf. Die rumänischen Athleten waren bei der Olympiade 1972 mit einer Teilnehmerzahl von 159 Athleten sehr stark vertreten. Im Ringen beispielsweise gewann Gheorghe Berceanu im Papiergewicht eine Goldmedaille für sein Land, Constantin Alexandru wurde mit Silber geehrt. Dumitru Pârvulescu gewann im Fliegengewicht Bronze, im Halbschwergewicht holte Petre Dicu Bronze. Die Rumänische Handballmannschaft belegte den dritten Platz nach der Tschechoslowakei und Jugoslawien. Insgesamt tauchte Rumänien im Medaillenspiegel an dreizehnter Stelle mit 16 gewonnenen Medaillen (gleiche Anzahl wie Schweden) auf. Rumänien holte dabei 3x Gold (gleiche Anzahl wie Finnland, Cuba und die Niederlande), 6x Silber und 7x Bronze. In der Liste der "Ewigen Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele" belegt Rumänien den 13. Platz (Stand 2010).

 

Die Republik Rumänien liegt zwischen Südost- und Mitteleuropa. Es handelt sich um eine semipräsidentielle Republik, das heißt das Regierungssystem weist sowohl Elemente des Parlamentarismus als auch des Präsidialsystems auf. Rumänien liegt zwischen dem Schwarzen Meer und den Karpaten und grenzt an Bulgarien, Serbien, Ungarn, die Ukraine und Moldawien. Der heutige rumänische Staat besteht seit 1859 als sich die Fürstentümer Walachei und Moldau vereinigten. 1918 kam Siebenbürgen zu Rumänien. Das Land war nach dem Zweiten Weltkrieg Mitglied des Warschauer Pakts und nähert sich seit Beginn der 1990-er Jahre an den Westen an. 2004 wurden die Rumänen Mitglied in der NATO, 2007 kamen sie zur Europäischen Union. Rumänien ist heute das siebtgrößte Land der EU, die Hauptstadt Bukarest ist mit fast 1,7 Millionen Einwohnern knapp so groß wie Wien.

 

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1. Mai 2012 2 01 /05 /Mai /2012 09:10

 

Мари́на Миха́йловна Раско́ваМари́на Миха́йловна Раско́ва

 

 

Die sowjetische Pilotin Marina Michailowna Raskowa kam am 28. März 1912 in Moskau als Tochter eines Musikers zur Welt. Bevor sie ab 1929 in einer Chemiefabrik arbeitete, begann sie am Moskauer Konservatorium ein Klavierstudium. Dies lag ihr jedoch nicht und deshalb brach sie ab. In den Jahren von 1932 bis 1934 durchlief Marina eine Ausbildung zum Navigator. Das Fernstudium fand am Institut der Zivilflotte statt. In ihrer Freizeit ließ sich Marina Raskowa im hiesigen Aeroklub zu einer Pilotin ausbilden.


Ihren ersten Fernflug bestritt sie im August 1935 mit einem Sportflugzeug von Jakowlew. Zusammen mit weiteren fünf Pilotinnen flog sie unter der Leitung von Walentina Stojanowskaja und Agnessa Kadazkaja 650 Kilometer von Leningrad nach Moskau. Zwei Jahre später erreichte sie mit ihrer Flugpartnerin Walentina Grisodubowa als Pilotin ihren ersten Frauenweltrekord. Beide bewältigten einen Nonstop-Flug von 1.443 Kilometern. Es folgte ein weiterer Flug am zweiten Juli 1938. Mit Wera Lomako und Polina Ossipenko an ihrer Seite gelang Marina Raskowa mit einem Flugboot eine Strecke ohne Zwischenlandung von Sewastopol nach Archangelsk.


Nachdem der Krieg ausgebrochen war, wollte Marina Raskowa der Luftstreitkräfte ihren Beitritt erklären. Dort wurde sie jedoch nicht angenommen. Alexei Schachurin - Minister der Luftfahrtindustrie - sprach daraufhin bei Josef Stalin vor und legte ein gutes Wort für die Pilotin ein. Die junge Fliegerin - inzwischen zum Major aufgestiegen - erhielt schließlich doch die Genehmigung, um bei dem Fliegerregiment zu dienen. Dieses bestand nur aus Frauen und zusammen mit sechs weiteren Offizierinnen arbeitete sie die Aufstellung der Regimenter aus. Einige Verbände wurden gegründet, aufgestellt und ausgerüstet. 1942 übernahm sie die Leitung des Bomberregiments. Drei Einheiten, gänzlich bestehend aus Frauen, kämpften unermüdlich bis zum Kriegsende gegen die Truppen der Deutschen. Im Juni des darauf folgenden Jahres wurde den beiden Bombereinheiten der Titel des Garderegiments überreicht. Marina Raskowa erlebte dies leider nicht mehr, da sie am 28. Dezember 1942 bei einem Landeanflug abstürzte. Wenige Tage später erlag sie ihren Verletzungen und verstarb im Alter von nur dreißig Jahren.


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30. April 2012 1 30 /04 /April /2012 09:32

Folkets Park in Malmö im Süden SchwedensFolkets Park in Malmö im Süden Schwedens.

 

Der Folkets Park in Malmö im Süden Schwedens ist ein äußerst beliebter örtlicher Vergnügungspark. Gegründet wurde der Folkets Park bereits zu Anfang des 19. Jahrhunderts, jedoch diente er zu dieser Zeit lediglich privatem Vergnügen. Somit ist der Folkets Park Malmös der älteste Freizeitpark der Welt. Der Park gehörte damals dem Schweden Frans Suell, welcher auch den Hafen in Malmö gründet hatte. Aus dieser Anfangszeit ist bis heute noch der Jagdpavillon sowie ein rechteckiger Teich erhalten. Im Jahr 1891 wurde der Park schließlich von der Sozialdemokratischen Vereinigung erworben, worauf der Park noch im selben Jahr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

 

Seitdem der Park auch für die Öffentlichkeit geöffnet worden ist, besuchten und besuchen zahlreiche Menschen nicht nur aus Schweden den Park, um sich dort zu entspannen oder zu vergnügen und Spaß zu haben. Der Park wartet auf mit einem breit gefächerten Angebot wie Tanzclubs, einem Kulturhaus, einem Vergnügungspark mit zahlreichen Attraktionen und Karrussells für Kinder verschiedener Altersstufen, einem Terrarium, einem kleinen Bauernhof, Minigolfplätzen, einem schönen und beliebten Spielplatz sowie ausreichenden Erholungsmöglichkeiten wie herrlichen Grünflächen, auf denen im Sommer nach Belieben ein gemütliches Picknick veranstaltet werden kann, sowie vielen Teichen, auf denen man im Winter Schlittschuh laufen kann. Seit den 1920er Jahren existiert ein Riesenrad im Park, welches bis heute mit seiner eindrucksvollen Höhe von 45 Metern das größte Riesenrad Skandinavien ist, dazu eine Berg- und Talbahn (Batman), ein Kettenkarrussell und ein Autoscooter. Von nun an ist der Park nicht mehr nur Treffplatz für Arbeiter. Während des zweiten Weltkrieges kamen ein Tanzsaal, ein Vergnügungstheater und die so genannte Bärengrotte mit drei Bärenjungen hinzu, die jedoch heute nicht mehr existiert. Im Jahr 1991 übernahm die Kommune Malmö den Park, scheiterte jedoch mit ihrem Versuch, den Namen des Parks von Folkets Park zu Malmöparken zu ändern, da sich dieser Änderungsvorschlag in der Öffentlichkeit nie durchsetzen konnte.

 

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27. April 2012 5 27 /04 /April /2012 09:06

 

Die RMS Titanic war ein Passagierschiff der britischen Reederei White Star Line. Sie wurde auf der Belfaster Werft Harland & Wolff gebaut und war mit 46.329 BRT zum Zeitpunkt der Indienststellung am 2. April 1912 das größte Passagierschiff der Welt. Der zweite von drei Dampfern der Olympic-Klasse war wie seine Schwesterschiffe für den Liniendienst auf der Route Southampton–Cherbourg–Queenstown–New York, New York–Plymouth–Cherbourg–Southampton vorgesehen und sollte neue Maßstäbe im Reisekomfort setzen. 1909 begann die Konstruktion der Titanic in Nordirland, zwei Jahre später, am 31. Mai 1911 wurde der Rumpf der Titanic vom Stapel gelassen. Nach weiteren 10 Monaten ist auch die Einrichtung der Titanic fertiggestellt.


Auf ihrer Jungfernfahrt kollidierte die Titanic am 14. April 1912 gegen 23:40 Uhr etwa 300 Seemeilen südöstlich von Neufundland seitlich mit einem Eisberg und sank zwei Stunden und 40 Minuten nach dem Zusammenstoß im Nordatlantik. Obwohl für die Evakuierung mehr als zwei Stunden Zeit zur Verfügung standen, starben zwischen 1490 und 1517 der über 2200 an Bord befindlichen Personen – hauptsächlich wegen der unzureichenden Zahl an Rettungsbooten und der Unerfahrenheit der Besatzung im Umgang mit solchen Katastrophen. Wegen der hohen Opferzahl zählt der Untergang der Titanic zu den großen Katastrophen der Seefahrt.

 

RMS Titanic White Star Line

 

Die vier Schornsteine der Titanic waren ungefähr 19 Meter hoch. Der vierte Schornstein war allerdings kein Rauchabzug, sondern diente hauptsächlich dem guten Aussehen: Einerseits waren Schiffe mit vier Schornsteinen bei Schiffsarchitekten, den damaligen Medien und den Schiffsreisenden sehr beliebt. Außerdem wurde er zur Entlüftung der Kessel- und Maschinenräume sowie der Küchenräume mit den Kohleherden benutzt. Dadurch brauchte die Titanic wesentlich weniger Lüfter an Deck als vergleichbare Schiffe.

 

RMS Titanic White Star Line

 

Die Titanic besaß drei Schiffsschrauben (Propeller) und konnte 23 bis 24 Knoten Höchstgeschwindigkeit und 21 Knoten Reisegeschwindigkeit erreichen. Die äußeren Propeller mit 7 m Durchmesser und je 38 t wurden von Vierzylinder-Kolbendampfmaschinen mit Dreifachexpansion und einer indizierten Leistung von jeweils 15.000 PS (11 MW) angetrieben. Der Abdampf dieser Maschinen wurde in eine Niederdruck-Parsons-Turbine geleitet, die den mittleren Propeller (5 m Durchmesser und etwa 25 t) antrieb; diese sollte 16.000 PS leisten. Tatsächlich waren die Maschinen in den Tests stärker als geplant, so dass die Titanic mit einer Maschinenleistung von insgesamt 51.000 PS registriert wurde. Die maximal erreichbare Antriebsleistung lag bei ungefähr 60.000 PS. Die Titanic verbrauchte auf See 620 bis 640 Tonnen Kohle pro Tag, welche in 29 Kesseln mit insgesamt 159 Feuerungen verbrannt werden konnte. Es waren allerdings nie alle Kessel gleichzeitig in Betrieb. Die Bunker fassten 6.700 Tonnen Kohle.

 

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26. April 2012 4 26 /04 /April /2012 07:21

Grizzlybär (Ursus arctos horribilis)

Grizzlybär (Ursus arctos horribilis)


Der Grizzlybär (Ursus arctos horribilis) gehört zur Familie der Braunbären (Ursus arctos), die auch als "Echte Bären" (Ursus) bezeichnet werden. Er ist in Nordamerika beheimatet, wo heutzutage jede Art von Braunbär als Grizzlybär bezeichnet wird. Der Grizzlybär (das Wort "grizzly" leitet sich aus dem Englischen ab und bedeutet "gräulich") weist viele unterschiedliche Fellfärbungen auf. Es variiert zwischen hell- bis dunkelbraun, blond und schwarz. Sein Oberfell weist stets graue Färbungen in hellen und dunklen Tönen auf, was ihm auch seinen Namen einbrachte. Grizzlybären, die in den Rocky Mountains leben, weisen diese Graufärbungen ganz besonders stark auf. Die Fellfärbung ist vom jeweiligen Lebensraum des Bären abhängig und ist von Gebiet zu Gebiet unterschiedlich.
Der Grizzlybär kann eine Gesamtlänge von bis zu drei Metern und eine Schulterhöhe bis weit über einen Meter erreichen. Er besitzt einen starken Körperbau und lange, muskulöse Gliedmaßen. Der Kopf ist massig, und die Schnauze setzt sich stark vom restlichen Kopf ab. Die Männchen wiegen durchschnittlich das 1,8-fache mehr als die Weibchen. Je nach Region variiert das Gewicht zwischen 200 kg, was bei den Grizzlybären im Süden vorkommt, bis über 600 kg bei den im Norden lebenden Tieren. Der Schwanz besteht aus einem kurzen Stummel, der bis zu 15 cm lang sein kann. Der in Freiheit lebende Grizzlybär hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von 30 Jahren. Außerdem gehört er zu den sogenannten Sohlengängern.

 

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25. April 2012 3 25 /04 /April /2012 09:14

 

Für viele Sammler und Briefmarkenfreunde aus Deutschland und aller Welt ist die Internationale Briefmarkenmesse Essen (IBRA) der Höhepunkt des Jahres. Sie hat im April 2012 bereits zum 22. Mal stattgefunden und wird im Mai 2013 ihre Tore wieder eröffnen. Unter dem Patronat des Verbandes europäischer Philatelistenvereine präsentiert die IBRA alljährlich auf einer Fläche von 4.500 Quadratmetern wertvolle Briefmarkenexponate in über 1.700 Rahmen, die von mehr als 200 Ausstellern zur Verfügung gestellt werden. Damit bietet die IBRA Philatelie auf höchstem Niveau.

 

Messeganzsache Fußball
  Messeganzsache - Verkauf auf der Briefmarken-Messe in Essen

 

Das Thema „Fußball“ war der Renner auf der 22. Internationalen Briefmarken-Messe in Essen vom 12. bis 14. April 2012. Besonders gefragt war die am Eröffnungstag erschienene Sport-Zuschlagsmarke „Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine“, die auch auf der Messe-Ganzsache eingedruckt war, und der dazu passende Sonderstempel. Weiterhin begehrt war auch die Blockausgabe „500 Jahre Sixtinische Madonna“, die Deutsche-Post und Vatikan-Post im Angebot hatten.

Die Vorverlegung in den April hängt mit der weltgrößten Messe für Druck und Papier (DRUPA) zusammen, die in der 1. Mai-Hälfte 2012 in Düsseldorf stattfindet. Dadurch waren schon vor zwei Jahren viele Hotels geblockt und verfügbare Zimmer nur zum Dreifachen der üblichen Übernachtungsrate zu bekommen. Im Interesse der Sammler und Aussteller wurde deshalb die Verlegung in den April beschlossen.

 

Insgesamt 12.000 Besucher (2008: 11.000) nutzten das vielfältige Angebot der 20. Essener Briefmarken-Messe 2010. Zur 21. Internationalen Briefmarken-Messe in Essen vom 5. bis 7. Mai 2011 kamen über 20 Prozent mehr Besucher. Ein thematischer Schwerpunkt der 21. Messe war das Jubiläum „125 Jahre Automobil“.

 

 

Nächster Termin: 2. bis 4. Mai 2013
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23. April 2012 1 23 /04 /April /2012 10:30

 

Die Deutsche Post legte eine Ganzsache zur „Philatelie-Reise auf der Donau“ auf, an der auch die Fachzeitschriften BRIEFMARKEN SPIEGEL und DBZ beteiligt waren. Der Plusbrief enthält den gedruckten Hinweis „Erlebnis: Briefmarken 1/12–Auflage: 4.000 Stück“ und wurde zunächst ausschließlich während der Reise (vom 10. bis 14. April) an Bord der A-ROSA BELLA verkauft.

 

Plusbrief Reise - persönliches Exemplar der Ganzsache direkt von Bord der A-ROSA BELLA


Für die Leser des BRIEFMARKEN SPIEGEL stellte die Deutsche Post kostenlos fünf Ganzsachen zur Verfügung, die während der Philatelie-Reise persönlich zuadressiert, gestempelt und vom BMS-Chefredakteur an Bord persönlich signiert wurden.

Plusbrief Reise - persönliches Exemplar der Ganzsache direkt von Bord der A-ROSA BELLA

 

Kompletter BMS Reisebericht: Auf der schönen blauen Donau

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19. April 2012 4 19 /04 /April /2012 16:19
Nozomi Shinkansen Japan
Nozomi Shinkansen Japan - postcrossing

 

 

Nozomi heißt Hoffnung im Japanischen. Und Hoffnung wurde mit der Einführung dieses Zuges in Japan der 1990er Jahre verbunden: Hoffnung auf eine wirtschaftlich positive Zukunft, die das Land nach der beginnenden Rezession Anfang der 1990er Jahre in den Sog der asiatischen Wirtschaftskrisen gerissen hatte. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte Japan Hoffnung dringend nötig und sich den Traum von der Industrienation während der Hochwachstumsphase in den 1960er Jahren erfüllt. Der Shinkansen, Japans Superschnellzug, zeigte der Welt deutlich, dass Japan eine ernst zu nehmende Industrienation war. Noch einige Jahre zuvor lag die Wirtschaft brach und nun stieß Japan mit den Shinkansen in technologische Dimensionen vor, die selbst den Industrienationen Europas und Amerikas zu gewagt erschienen. Der Nozomi verkehrt heute auf den Linien Tokaido und Sanyo.

 

Er verbindet damit die Hauptstadt Tokyo, in Zentraljapan, mit den wichtigen Industriestädten Nagoya, Kyoto, Osaka und Hakata. Hakata ist Ausgang für Reisende auf die Nachbarinsel Kyushu. Im Gegensatz zu den anderen Zügen dieser Linien, hält der Nozomi nur an wenigen Haltestellen und schafft die Strecke dementsprechend schneller. Er fährt dabei bis zu 300km/h schnell. Nicht nur die Strecken wurden ausgebaut, sondern auch die Züge selber. Markant ist ihr stromlinienförmiges Äußeres mit der "Nase". Ihre Aerodynamik ist sehr gut, so dass sie Geschwindigkeiten bis 500 km/h aufstellen können. 1987 wurde die neue Serie, der "Super-Hikari" vorgestellt. Mit der 1992 eingeführten Nozomi-Reihe besitzt Japan mittlerweile das effizienteste und beste Verkehrsnetz der Welt.

 

Dabei waren die Nozomi-Züge nicht einmal eine neue Entwicklung. Bereits 1934 hatte Japan eine Zuglinie in Korea und Manchukuo so bezeichnet. Damals war die Hoffnung Japans zwar auch wirtschaftlich geprägt, aber vor allem dadurch, dass man mit der Ostasiatischen Wohlstandssphäre dem Traum von einem Weltreich sehr nahe kam. Die Hoffnung dreißig Jahre später, im modernen und pazifistischen Japan, war dagegen rein technisch und wirtschaftlich. Japan wollte der Welt demonstrieren, dass es ein friedliches Land mit einer großen Zukunft ist. Es ist demnach auch nicht verwunderlich, dass die Shinkansen, die Superschnellzüge Japans, 1964 wirksam während der Olympischen Spiele in Tokyo ihre Fahrt aufnahmen. Noch heute verbinden viele Menschen den Shinkansen, der vor dem Fuji fährt, symbolisch mit Japan.

 

Der Nozomi ist technologisch zwar nicht so schnell wie seine Vorgänger und Nachfolger, aber kann im Schnitt 300 km/h fahren, was ihn sehr stabil und zuverlässig macht. Die Nozomi-Züge gehören heute zu den Baureihen 500, 700 und N700 und damit zu den modernsten und ausgereiftesten Zügen. Durch die Modernisierung des alten Schienennetzes zwischen Tokyo und Osaka ist es heute möglich, mit 360 km/h im Schnitt diese Linie zu bedienen. Der Nozomi feiert in diesem Jahr, 2012, sein zwanzigjähriges Jubiläum und hat dabei seinem Namen alle Ehre gemacht. Die Hoffnung hat sich bestens erfüllt, denn noch heute sind die Nozomi-Züge und der Shinkansen das Symbol des aufstrebenden Japan. Der Nozomi ist derzeit der schnellste der Superschnellzüge in Japan.

 

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3. April 2012 2 03 /04 /April /2012 14:14

Vögel sind wunderschöne Tiere, die Menschen sind von ihnen sehr beeindruckt. Weil der Lebensraum verschwindet, sind leider zahlreiche Arten bedroht.

 

Chukarhuhn (Alectoris chukar) - Kinali keklik

Chukarhuhn (Alectoris chukar) - Kinali keklik

 

Das Chukarhuhn (Alectoris chukar) ist ein Hühnervogel und gehört zur Familie der Fasanenartigen. Das Verbreitungsgebiet dieser Hühner findet man in Südosteuropa, Asien und dem Nahen Osten. Sie leben in Mittel- und Hochgebirgen, sie bevorzugen trockene und vegetationsarme Regionen mit viel Sonnenschein. Dieses Huhn wird bis 35 cm groß und erreicht ein Gewicht von bis zu 700 g. Seine Flügelspannweite beträgt etwa 53 cm. Das Gefieder ist graubraun mit einem Schimmer von Blau. Die Flügel- und Schwanzspitzen sind braun. Man erkennt das Chukarhuhn an seinem charakteristischen schwarzen Augenband, dieses zieht sich vom Auge bis zur Brust. Die Kehle ist weiß und die Brust dann wieder graublau.

 

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