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3. Juli 2013 3 03 /07 /Juli /2013 12:43

 

Als Gemeinschaftsausgabe der Deutschen Post und der Südkoreanischen Post erscheinen am 5. und 6. Juni 2013 in beiden Ländern zwei Briefmarken, deren Motive in besonderer Weise Kulturgeschichte und Baukunst vereinen.

 

Gyeongbokgung Palast Hyangwonjeong Pavillon

 

Gyeongbokgung Palast Hyangwonjeong Pavillon (Gemeinschaftsausgabe mit Südkorea)



Sonnentempel Bayreuth

Sonnentempel Bayreuth (Gemeinschaftsausgabe mit Südkorea)



Gemeinschaftsausgabe mit Südkorea

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8. Januar 2013 2 08 /01 /Januar /2013 16:47

Karatschi - Pakistan

 

Karatschi ist mit rund 13 Millionen Einwohnern die größte Stadt Pakistans. Karatschi liegt unmittelbar am arabischen Meer an der Mündung des Indus.


Das Gebiet rund um das heutige Karatschi wurde bereits zu Zeiten Alexander des Großen (356 v. Chr. - 323 v. Chr.) besiedelt. Es bestand zu dieser Zeit aus einem lockeren Zusammenschluss einiger Dörfer. Erst im Jahre 1729 wurde das Gebiet aufgrund des aufblühenden Handels mit Maskat und Bahrain zunehmend wichtig und erhielt den Status einer Handelsniederlassung. Der Hafen wurde stetig ausgebaut, auch erhielt Karatschi eine Festung. Im Jahre 1775 wurde Karatschi an den Talpu-Herrscher von Sindh übertragen und ist seitdem Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.

Im August 1947 wurde der Staat Pakistan gegründet und die Kolonialzeit beendet. Karatschi fungierte als Hauptstadt des neuen Staates. Diesen Status verlor sie im Jahre 1959 wieder. 1965 und 1971 wurde Karatschi im Rahmen des Zweiten bzw. Dritten Indisch-Pakistanischen Krieges Ziel von Bombenangriffen. Bei den Angriffen kamen zahlreiche Zivilisten ums Leben. Auch in der Folge ist Karatschi immer wieder Ziel von Bombenanschlägen - etwa am 11.04.2006 auf einen Gottesdienst, bei dem 57 Menschen starben.

 

Karatschi verfügt außerdem über Pakistans bedeutsamsten Flughafen. Der Flughafen Karachi/Jinnah International Airport - wie er zu Ehren des Gründers von Pakistan heißt - verfügt über zwei Start- und Landebahnen und gilt als Drehkreuz für die PIA und weiterer kleinerer Fluggesellschaften. Am Karachi/Jinnah International Airport werden jährlich etwa 6 Millionen Passagiere abgefertigt. Direkte Verbindungen gibt es zu allen Metropolen der arabischen Welt - etwa nach Dubai, Teheran oder Bagdad. Aber auch weiter entfernte Ziele wie etwa Peking oder Hongkong sind von Karatschi im Direktflug erreichbar.

Der Karachi/Jinnah International Airport wurde 1929 erbaut und liegt etwa 10 km vom Stadtzentrum Karatschis entfernt.

 

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15. Mai 2012 2 15 /05 /Mai /2012 11:58

 

10. President's Fleet Review Mumbai10. President's Fleet Review - Mumbai

 

 

Auch wenn es eine eigenständige Marine des indischen Staates erst seit der Unabhängigkeit vom britischen Empire 1947 gibt, so ist die Geschichte der indischen Seefahrt schon bedeutend älter. Altindische Schriften verweisen auf erste Ausleger-Boote die von den ersten Völkern des Subkontinents genutzt wurden. Die erste wirklich organisierte Seefahrt, die schriftlich dokumentiert wurde, ist jene des Maurya-Reiches aus dem vierten Jahrhundert vor Christus. Auch in den folgenden Jahrhunderten unterhielten viele der Königreiche auf dem Subkontinent eigene Flotten, die vor allem dazu dienten einen regen Handelsaustausch an der Küste und mit anderen Reichen zu unterhalten.

Die letzte dieser Inspektionen, die wohl auch als eine Reaktion auf die Bombenanschläge in Mumbai vom 13. Juli desselben Jahres verstanden werden können, fand am 20. Dezember 2011 unter der Leitung der amtierenden Präsidentin Pratibha Patil statt. Anlässlich dieser "President's Fleet Review" in Mumbai, hat die indische Post nun einen Briefmarken-Sondersatz mit vier unterschiedlichen Motiven herausgegeben. Diese Marken im Wert von je 5 Rupien, erscheinen jeweils in einer Kombination aus vier gleichen Marken.


Die unterschiedlichen Motive zeigen ein U-Boot der "Sindhughosh"-Klasse, einen der neuen MiG 29k Kampfjets, eine neue Stealth-Fregatte der "Shivalik"-Klasse sowie die präsidiale Yacht und dokumentieren dadurch eindrucksvoll sowohl die Modernität als auch die Tradition der indischen Marine.

 

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8. Mai 2012 2 08 /05 /Mai /2012 10:11

 

Republic of China (Taiwan) Classic Novel Outlaws of the Marsh stamps will releasing on April 25, 2012Republic of China (Taiwan) Classic Novel "Outlaws of the Marsh" stamps will releasing on April 25, 2012

 

 

Die Räuber vom Liang-Schan-Moor (Outlaws of the Marsh) (chinesisch 水滸傳 / 水浒传 Shuǐhǔ Zhuàn ‚Wasserufergeschichte‘) ist ein chinesisches Volksbuch aus dem 13. Jahrhundert. Die Erzählung geißelt Unterdrückung, Korruption und Misswirtschaft und schildert in Form einer spannenden Abenteuergeschichte die Rebellion einer Gruppe legendärer Geächteter, die den Reichen nehmen und den Armen geben.


Die Verfasserschaft wird Shi Nai'an 施耐庵 und Luo Guanzhong 羅貫中 zugeschrieben. Neben "Der Traum der roten Kammer", "Die Reise nach Westen" und "Die Geschichte der Drei Reiche" zählt dieses Buch zu den vier klassischen Romanen der chinesischen Literatur. Es wurde erstmals von Franz Kuhn 1934 ins Deutsche übertragen.


"Outlaws of the Marsh" ist einer der vier klassischen Romane in der chinesischen Literatur. Das Werk wurde vor mehr als 600 Jahren verfasst und ist der erste traditionell-chinesische Roman, der in Kapitel unterteilt ist. Das Buch handelt von dem Aufstand, der von Song Jiang angeführt wurde.

 

1. Demons Released

2. Slaying the Tiger on Jingyang Ridge

3. Mountain God Temple on a Stormy Night

4. Knocking the Lord of the West Dead

 

 

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7. Mai 2012 1 07 /05 /Mai /2012 09:10

Pakistan KaratschiPakistan Karatschi

 

Karatschi ist mit rund 13 Millionen Einwohnern die größte Stadt Pakistans. Karatschi liegt unmittelbar am arabischen Meer an der Mündung des Indus.


Das Gebiet rund um das heutige Karatschi wurde bereits zu Zeiten Alexander des Großen (356 v. Chr. - 323 v. Chr.) besiedelt. Es bestand zu dieser Zeit aus einem lockeren Zusammenschluss einiger Dörfer. Erst im Jahre 1729 wurde das Gebiet aufgrund des aufblühenden Handels mit Maskat und Bahrain zunehmend wichtig und erhielt den Status einer Handelsniederlassung. Der Hafen wurde stetig ausgebaut, auch erhielt Karatschi eine Festung. Im Jahre 1775 wurde Karatschi an den Talpu-Herrscher von Sindh übertragen und ist seitdem Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.

Im August 1947 wurde der Staat Pakistan gegründet und die Kolonialzeit beendet. Karatschi fungierte als Hauptstadt des neuen Staates. Diesen Status verlor sie im Jahre 1959 wieder. 1965 und 1971 wurde Karatschi im Rahmen des Zweiten bzw. Dritten Indisch-Pakistanischen Krieges Ziel von Bombenangriffen. Bei den Angriffen kamen zahlreiche Zivilisten ums Leben. Auch in der Folge ist Karatschi immer wieder Ziel von Bombenanschlägen - etwa am 11.04.2006 auf einen Gottesdienst, bei dem 57 Menschen starben.

 

Karatschi verfügt außerdem über Pakistans bedeutsamsten Flughafen. Der Flughafen Karachi/Jinnah International Airport - wie er zu Ehren des Gründers von Pakistan heißt - verfügt über zwei Start- und Landebahnen und gilt als Drehkreuz für die PIA und weiterer kleinerer Fluggesellschaften. Am Karachi/Jinnah International Airport werden jährlich etwa 6 Millionen Passagiere abgefertigt. Direkte Verbindungen gibt es zu allen Metropolen der arabischen Welt - etwa nach Dubai, Teheran oder Bagdad. Aber auch weiter entfernte Ziele wie etwa Peking oder Hongkong sind von Karatschi im Direktflug erreichbar.

Der Karachi/Jinnah International Airport wurde 1929 erbaut und liegt etwa 10 km vom Stadtzentrum Karatschis entfernt.

 

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19. April 2012 4 19 /04 /April /2012 16:19
Nozomi Shinkansen Japan
Nozomi Shinkansen Japan - postcrossing

 

 

Nozomi heißt Hoffnung im Japanischen. Und Hoffnung wurde mit der Einführung dieses Zuges in Japan der 1990er Jahre verbunden: Hoffnung auf eine wirtschaftlich positive Zukunft, die das Land nach der beginnenden Rezession Anfang der 1990er Jahre in den Sog der asiatischen Wirtschaftskrisen gerissen hatte. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte Japan Hoffnung dringend nötig und sich den Traum von der Industrienation während der Hochwachstumsphase in den 1960er Jahren erfüllt. Der Shinkansen, Japans Superschnellzug, zeigte der Welt deutlich, dass Japan eine ernst zu nehmende Industrienation war. Noch einige Jahre zuvor lag die Wirtschaft brach und nun stieß Japan mit den Shinkansen in technologische Dimensionen vor, die selbst den Industrienationen Europas und Amerikas zu gewagt erschienen. Der Nozomi verkehrt heute auf den Linien Tokaido und Sanyo.

 

Er verbindet damit die Hauptstadt Tokyo, in Zentraljapan, mit den wichtigen Industriestädten Nagoya, Kyoto, Osaka und Hakata. Hakata ist Ausgang für Reisende auf die Nachbarinsel Kyushu. Im Gegensatz zu den anderen Zügen dieser Linien, hält der Nozomi nur an wenigen Haltestellen und schafft die Strecke dementsprechend schneller. Er fährt dabei bis zu 300km/h schnell. Nicht nur die Strecken wurden ausgebaut, sondern auch die Züge selber. Markant ist ihr stromlinienförmiges Äußeres mit der "Nase". Ihre Aerodynamik ist sehr gut, so dass sie Geschwindigkeiten bis 500 km/h aufstellen können. 1987 wurde die neue Serie, der "Super-Hikari" vorgestellt. Mit der 1992 eingeführten Nozomi-Reihe besitzt Japan mittlerweile das effizienteste und beste Verkehrsnetz der Welt.

 

Dabei waren die Nozomi-Züge nicht einmal eine neue Entwicklung. Bereits 1934 hatte Japan eine Zuglinie in Korea und Manchukuo so bezeichnet. Damals war die Hoffnung Japans zwar auch wirtschaftlich geprägt, aber vor allem dadurch, dass man mit der Ostasiatischen Wohlstandssphäre dem Traum von einem Weltreich sehr nahe kam. Die Hoffnung dreißig Jahre später, im modernen und pazifistischen Japan, war dagegen rein technisch und wirtschaftlich. Japan wollte der Welt demonstrieren, dass es ein friedliches Land mit einer großen Zukunft ist. Es ist demnach auch nicht verwunderlich, dass die Shinkansen, die Superschnellzüge Japans, 1964 wirksam während der Olympischen Spiele in Tokyo ihre Fahrt aufnahmen. Noch heute verbinden viele Menschen den Shinkansen, der vor dem Fuji fährt, symbolisch mit Japan.

 

Der Nozomi ist technologisch zwar nicht so schnell wie seine Vorgänger und Nachfolger, aber kann im Schnitt 300 km/h fahren, was ihn sehr stabil und zuverlässig macht. Die Nozomi-Züge gehören heute zu den Baureihen 500, 700 und N700 und damit zu den modernsten und ausgereiftesten Zügen. Durch die Modernisierung des alten Schienennetzes zwischen Tokyo und Osaka ist es heute möglich, mit 360 km/h im Schnitt diese Linie zu bedienen. Der Nozomi feiert in diesem Jahr, 2012, sein zwanzigjähriges Jubiläum und hat dabei seinem Namen alle Ehre gemacht. Die Hoffnung hat sich bestens erfüllt, denn noch heute sind die Nozomi-Züge und der Shinkansen das Symbol des aufstrebenden Japan. Der Nozomi ist derzeit der schnellste der Superschnellzüge in Japan.

 

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25. Januar 2012 3 25 /01 /Januar /2012 10:10

Drachen-Jahr 2012

Das Drachen-Jahr 2012

 

Nach 12 Jahren ist es wieder so weit: Am 23. Januar 2012 bricht das Jahr des Drachens an. Für Chinesen ist das ein Grund zum Feiern, nicht nur wegen des Jahreswechsels, sondern auch weil das Fabeltier als Glückssymbol gilt.

 

水 Wasser

Weltweit stehen einige Veränderungen bevor: China und Hongkong erhalten neue Regierungen, in den USA und in Frankreich wird gewählt. Keine der noch amtierenden Staatsführungen kann eine schwache Wirtschaft brauchen. Deshalb schauen viele - wenn auch nicht unbedingt die Regierenden – hoffnungsfroh auf das ökonomische Jahr 2012. Die Voraussagen sind jedoch recht verhalten. In der ersten Jahreshälfte wird bestenfalls mit vorsichtigem Wachstum gerechnet. „Vorsicht“ gehört zum Element Wasser, das diesem Jahr sein Gepräge gibt. So mutig und erfolgsorientiert der Drache auch ist, das nasse Element sorgt dafür, dass er sich nicht überschätzt. Erfolg ist hier also mit Geduld und Ausdauer verbunden, was langfristigen Projekten durchaus zuträglich sein dürfte. In der zweiten Jahreshälfte dominiert das Element Feuer. Dann sind glänzende, kurzfristige Gewinne zu erwarten, bevor zum Jahresende das Wasser wieder die Herrschaft übernimmt.
Für die europäische Währung wird 2012 ein entscheidendes Jahr werden, und die internationalen Börsen hoffen auf Veränderung. Es bleibt abzuwarten, ob das optimistische Feuer dem Drachen im Sommer den nötigen Auftrieb verleiht. Zumindest in Hongkong und Beijing rechnet man fest damit.

 

水 Wasser - 龍 Drache

Ob auf globaler, nationaler oder persönlicher Ebene - unter dem Zeichen des Drachens wird alles groß und beeindruckend. Wer seit Langem ein Vorhaben verfolgt, kann in diesem Jahr auf einen Durchbruch hoffen. Präsentationen gelingen, Spekulationen und Anlangen sind ertragreich. – Tendenziell zumindest. Denn Fehler können sich im Drachen-Jahr zur Katastrophe auswachsen. So verständlich Zuversicht also auch sein mag: Visionäre Euphorie begründet den Erfolg, der kühle Kopf vollendet ihn.

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4. Januar 2012 3 04 /01 /Januar /2012 11:43

Tamar Development ProjectTamar Development Project

 

 

Das Tamar Development Project ist ein Wolkenkratzer in Hong Kong. Der Wolkenkratzer hat eine Höhe von insgesamt 131,20 m. Der gesamte Bau umfasst 27 Stockwerke über der Erde und 2 Stockwerke unter der Erde. Der Baubeginn für das Projekt war im Jahr 2008. Im Jahr 2011 soll das Tamar Development Project fertig gestellt werden. Das Tamar Development Project liegt im Stadtviertel Central and Western. In diesem Stadtviertel existieren heute neben einer Vielzahl von Verwaltungsgebäuden vor allem die Bankhäuser. Vor der Rückgabe des Gebietes von Hong Kong an China war das Gelände von Tamar der Sitz der Befehlshaber der britischen Regierung, da Hong Kong über mehrere Jahrzehnte bis einschließlich 1997 zum britischen Empire gehört hat. Das Stadtviertel Central and Western gehört zum Bezirk Hong Kong Island und untersteht damit der Regierung von Hong Kong.

Der Auftraggeber für das Tamar Development Project war und ist die Regierung von Hong Kong. Das verantwortliche Architektenbüro, nach dessen Entwurf am Ende das Tamar Development Project gebaut worden ist, war Rocco Design Architects Ltd. aus Hong Kong. Für die Gestaltung der äußeren Fassade des Wolkenkratzers Tamar Development Project wurde zunächst als Fassadenberater die Firma ALT Cladding Consultant aus Hong Kong beauftragt.

Als ausführende Baufirma zur Gestaltung der gesamten äußeren Fassadenfläche von 103.850 m2 wurde schließlich die deutsche Firma Gartner beauftragt. Die Baufirma Gartner ist eine deutsche Firma mit großer Tradition. Gegründet wurde Gartner 1868 in Gundelfingen an der Donau. Dort begann sie zunächst als kleine Schlosserwerkstatt. Inzwischen ist daraus eine weltweit arbeitende Baufirma mit über 1.000 Mitarbeitern geworden. Gartner zählt zu den weltweit führenden Unternehmen für Fassadenbau. In seinen Büros werden weltweit kundenindividuelle Fassadenkonstruktionen geplant. Anschließend werden die Einzelteile, die zumeist wie auch beim Tamar Development Project aus Stahl und Aluminium bestehen, gefertigt und vor Ort am Gebäude installiert. Als Beispiel für die kreative Arbeit von Gartner können andere Bau-Projekte aus Deutschland und der ganzen Welt herangezogen werden. In Deutschland wäre dies beispielsweise in Berlin der neue Flughafen Berlin Brandenburg International. In Frankfurt am Main ist durch Gartner der Neubau der Europäischen Zentralbank entstanden. Ein weiteres modernes Bürogebäude ist die neue ADAC Zentrale in München. Als Designkunstwerke im Fassadenbau gelten dagegen in Hamburg die Tanzenden Türme sowie die Außenfassade der Elbphilharmonie. Internationale Bauten neben mehreren Bürogebäuden in Hong Kong sind in den USA das Whitney Museum of American Art in New York und das Cleveland Museum of Art in Cleveland im Bundesstaat Ohio.

 

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2. Januar 2012 1 02 /01 /Januar /2012 10:45

HongKong, China – Romania Joint Issue on HandicraftHongKong, China – Romania Joint Issue on Handicraft

 

 

Künstlerische Handarbeitstechniken


Dough Figurinen - chinesische Reisteig-Figuren Das Modellieren von Dough Figurinen ist eine mehr als viertausend Jahre alte, chinesische Handwerkskunst, die bis heute die Sammler begeistert und von den Chinesen selbst Mianhua genannt wird. Nach der Legende hat ihr Erschaffer Zhuge Liang einst die Götter beruhigen wollen, zu deren Gunsten man 49 Köpfe lebendiger Menschen in den Fluss Han hatte werfen wollen. Liang bedauerte es, dazu Menschen töten zu müssen und er ließ stattdessen lebensechte Repliken aus Teig herstellen, die er im Anschluss in den Fluss warf. Das aufgewühlte Wasser soll sich wie gewünscht beruhigt haben und den Chinesen wurde eine Flussüberquerung ermöglicht.


Später nutzte man die Figuren aus Teig zur Dekoration der traditionellen chinesischen Festessen. Da sie jedoch oft nicht verzehrt wurden, gab man sie im Anschluss den Kindern zum Spielen. Noch immer werden die Figuren aus einem speziell hergestellten und gedämpften, klebrigen Reismehlteig von Hand gefertigt und sorgsam bemalt. Teilweise wird der dafür benötigte Teig schon beim Verkneten mit Farbe eingefärbt. Mit knetenden und reibenden Bewegungen wird der Grundstoff dann in Form gebracht. Der Künstler schnitzt mit einem Bambusmesser oder schneidet die geformten Teigelemente in Scheiben und verleiht der Figur bei der Modellage von Körper, Händen, Gesicht und Haaren eine reizvolle Lebendigkeit. Auch die Kleidung wird beim modellieren mit einzigartigem Faltenwurf der Gewänder imitiert, ehe auf dem getrockneten Werkstück die glänzenden Lackfarben aufgetragen werden können.

 

Painted Eggs - bemalte Eier
Schon in der Frühzeit galt das Ei den Chinesen als Symbol für Wiedergeburt und Fruchtbarkeit. Da scheint es ganz natürlich, dass es so auch Einzug in die Kunst des Landes hielt. Hier verbindet sich also seit Jahrtausenden der mythische Glaube mit dem künstlerischen Geschick und religiösen Praktiken der frühen Zivilisation des alten China.
Dabei war es nicht in erster Linie das Hühnerei, das den Malern als Leinwand diente. Auch die Eier der Zugvögel, die das Land aufsuchten, bot eine willkommene Abwechslung. Die Chinesen stahlen die Eier aus den Nestern und bemalten sie dann mit natürlichen Farben, die aus den Produkten der einheimischen Vegetation hergestellt wurden. Daraus entstanden auffallend schöne Designs und Farbkombinationen, deren Tradition sich bis in die heutige Zeit erhalten hat. Komplizierte Muster und traditionelle Symbolik bestimmt seit langem die künstlerische Gestaltung der handbemalten chinesischen Eier. Auch die Konterfeis der Personen aus der religiösen Tradition des Buddhismus finden sich auf vielen Eiern.

 

 

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22. Dezember 2011 4 22 /12 /Dezember /2011 12:45

Astronomie in ChinaArmillarsphäre - Guo Shoujing - Armille

 

Einer der wichtigen Astronomen Chinas war Guo Shoujing. Er war auch Wasserbauingenieur und Mathematiker, damit Verfasser von zwei mathematischen Schriften, lebte 1231 bis 1316 während der Yuan-Dynastie. Er entwickelte u. a. den „Wan nien li“-Kalender und konnte die präzise Dauer eines Jahres bestimmen. Unter dem damaligen Khan waren Wissenschaftler hoch angesehen, Guo Shoujing errichtete ganze 27 Sternwarten und konnte von da an bessere Daten über den Sonnenverlauf festhalten. Seine persischen Kenntnisse halfen ihm dabei, einen neuen Kalender, den sogenannten „Shou shih li-Kalender“, zu erschaffen, der in der Jahreslänge seiner Tage dem Gregorianischen Kalender entsprach, allerdings ganze 302 Jahre früher. Guo Shoujing konstruierte auch einige neue, astronomische Instrumente, darunter seine "Abridges Armilla", die einige astronomische Probleme der damaligen Zeit löste.

 

Die Gerätschaft, auch „Jian Yi“ – einfaches Instrument – genannt, ist simpler in der Struktur gebaut und einfacher zu handhaben als eine Armillarsphäre. Mit seinem Instrument konnte der gesamte Himmel überblickt werden, mit Ausnahme des Nordsterns. Es bestand aus zwei senkrecht zueinander stehenden, großen Ringen, von denen der eine parallel zur Äquatorebene verlief, der andere ein Doppelring war, der senkrecht zur Mitte des Äquators stand und um eine Metall-Achse rotierte. Auch hier wurde das Rohr auf einen zu bestimmenden Stern ausgerichtet, mittels einem Einstellrad auf der Äquatorebene eingestellt und das Ermittelte am Doppelring abgelesen.

 

Armillarsphäre - Guo Shoujing - Armille

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