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15. Mai 2014 4 15 /05 /Mai /2014 07:52

Mai 2014: Green Lantern 24

 

Zwar sind Superman und Asterix in Deutschland so gut wie überall bekannt, aber Green Lantern ist einer der weniger bekannte Helden vom DC Universum. Es gibt auch Comics, in denen Green Lantern mit Superman oder Batman auf Verbrecherjagd geht, aber es gibt auch eine eigene Serie um den Superhelden. Ein Testpilot wird Superheld. Und nichts kann ihn mit seiner Supermacht besiegen, ausser die Farbe gelb. Green Lantern gibt es seit 1940, sein Gegner in diesem Heft, er heisst Larfleeze, ist erst ein paar Jahre alt. Erst 2008 erschien das erste Comic mit Larfleeze als Bösewicht. Seine Macht liegt in der Farbe "orange" also gar nicht mal so weit weg von "gelb".

 

Und wie bei allen Comics baut sich der Bösewicht seine Existenz auf raffinierte psychologische Strukturen. So ist Larfleeze zum Beispiel orange, weil diese Farbei im Comic Habgier symbolisieren soll. Und so kann Larfleeze auch niemand leiden und so kämpft er allein und will alle versklaven.

 

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8. Mai 2013 3 08 /05 /Mai /2013 09:48

 

Serie Europa: Postfahrzeuge Lloyd-PaketzustellwagenSerie Europa: Postfahrzeuge Lloyd-Paketzustellwagen

 

 

 

 

Serie Europa: Postfahrzeuge Lloyd-Paketzustellwagen

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2. Mai 2012 3 02 /05 /Mai /2012 09:10

Teilnahme Rumäniens an der Olympiade 1972Teilnahme Rumäniens an der Olympiade 1972

 

Die Olympiade 1972 fand in Deutschland statt. Austragungsorte waren München, Augsburg, Nürnberg und Kiel. Die Spiele von 1972 stellten mit 122 Mannschaften einen neuen Teilnehmerrekord auf. Die rumänischen Athleten waren bei der Olympiade 1972 mit einer Teilnehmerzahl von 159 Athleten sehr stark vertreten. Im Ringen beispielsweise gewann Gheorghe Berceanu im Papiergewicht eine Goldmedaille für sein Land, Constantin Alexandru wurde mit Silber geehrt. Dumitru Pârvulescu gewann im Fliegengewicht Bronze, im Halbschwergewicht holte Petre Dicu Bronze. Die Rumänische Handballmannschaft belegte den dritten Platz nach der Tschechoslowakei und Jugoslawien. Insgesamt tauchte Rumänien im Medaillenspiegel an dreizehnter Stelle mit 16 gewonnenen Medaillen (gleiche Anzahl wie Schweden) auf. Rumänien holte dabei 3x Gold (gleiche Anzahl wie Finnland, Cuba und die Niederlande), 6x Silber und 7x Bronze. In der Liste der "Ewigen Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele" belegt Rumänien den 13. Platz (Stand 2010).

 

Die Republik Rumänien liegt zwischen Südost- und Mitteleuropa. Es handelt sich um eine semipräsidentielle Republik, das heißt das Regierungssystem weist sowohl Elemente des Parlamentarismus als auch des Präsidialsystems auf. Rumänien liegt zwischen dem Schwarzen Meer und den Karpaten und grenzt an Bulgarien, Serbien, Ungarn, die Ukraine und Moldawien. Der heutige rumänische Staat besteht seit 1859 als sich die Fürstentümer Walachei und Moldau vereinigten. 1918 kam Siebenbürgen zu Rumänien. Das Land war nach dem Zweiten Weltkrieg Mitglied des Warschauer Pakts und nähert sich seit Beginn der 1990-er Jahre an den Westen an. 2004 wurden die Rumänen Mitglied in der NATO, 2007 kamen sie zur Europäischen Union. Rumänien ist heute das siebtgrößte Land der EU, die Hauptstadt Bukarest ist mit fast 1,7 Millionen Einwohnern knapp so groß wie Wien.

 

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30. April 2012 1 30 /04 /April /2012 09:32

Folkets Park in Malmö im Süden SchwedensFolkets Park in Malmö im Süden Schwedens.

 

Der Folkets Park in Malmö im Süden Schwedens ist ein äußerst beliebter örtlicher Vergnügungspark. Gegründet wurde der Folkets Park bereits zu Anfang des 19. Jahrhunderts, jedoch diente er zu dieser Zeit lediglich privatem Vergnügen. Somit ist der Folkets Park Malmös der älteste Freizeitpark der Welt. Der Park gehörte damals dem Schweden Frans Suell, welcher auch den Hafen in Malmö gründet hatte. Aus dieser Anfangszeit ist bis heute noch der Jagdpavillon sowie ein rechteckiger Teich erhalten. Im Jahr 1891 wurde der Park schließlich von der Sozialdemokratischen Vereinigung erworben, worauf der Park noch im selben Jahr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

 

Seitdem der Park auch für die Öffentlichkeit geöffnet worden ist, besuchten und besuchen zahlreiche Menschen nicht nur aus Schweden den Park, um sich dort zu entspannen oder zu vergnügen und Spaß zu haben. Der Park wartet auf mit einem breit gefächerten Angebot wie Tanzclubs, einem Kulturhaus, einem Vergnügungspark mit zahlreichen Attraktionen und Karrussells für Kinder verschiedener Altersstufen, einem Terrarium, einem kleinen Bauernhof, Minigolfplätzen, einem schönen und beliebten Spielplatz sowie ausreichenden Erholungsmöglichkeiten wie herrlichen Grünflächen, auf denen im Sommer nach Belieben ein gemütliches Picknick veranstaltet werden kann, sowie vielen Teichen, auf denen man im Winter Schlittschuh laufen kann. Seit den 1920er Jahren existiert ein Riesenrad im Park, welches bis heute mit seiner eindrucksvollen Höhe von 45 Metern das größte Riesenrad Skandinavien ist, dazu eine Berg- und Talbahn (Batman), ein Kettenkarrussell und ein Autoscooter. Von nun an ist der Park nicht mehr nur Treffplatz für Arbeiter. Während des zweiten Weltkrieges kamen ein Tanzsaal, ein Vergnügungstheater und die so genannte Bärengrotte mit drei Bärenjungen hinzu, die jedoch heute nicht mehr existiert. Im Jahr 1991 übernahm die Kommune Malmö den Park, scheiterte jedoch mit ihrem Versuch, den Namen des Parks von Folkets Park zu Malmöparken zu ändern, da sich dieser Änderungsvorschlag in der Öffentlichkeit nie durchsetzen konnte.

 

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23. November 2011 3 23 /11 /November /2011 07:07

Weihnachtsmarken 2011 Ersttag 10.11.2011 Berlin


Die Weihnachtsmarken zeigen zwei Heilige, die zumindest bis zur Reformation maßgebliche Vorläufer der weihnachtlichen Tradition des Teilens und Schenkens waren und heute etwas wie die Vorboten des Christfestes sind: St. Martin und St. Nikolaus. An beiden Heiligen, die nicht als Märtyrer, sondern als Wohltäter in die Geschichte eingegangen sind, hängt eine Vielzahl verschiedenster Legenden und bis heute gepflegter Bräuche.


St. Nikolaus ist der Gabenbringer, der seit Jahrhunderten sowohl in der lateinisch-westlichen als auch in der griechisch-östlichen Welt verehrt wird. Das Schenken war bis zur Reformation nicht mit Weihnachten, sondern mit St. Nikolaus verbunden. Erst um 1535 initiierte Martin Luther das Christfest am 25.12. in der Abkehr von den Heiligen als Fest des Beschenkens für Arme und Kinder. Seit dem 8. Jahrhundert feiert man das Fest des Schutzherren Russlands und Lothringens, Amsterdams und New Yorks am 6. Dezember.

 

 

Die Weihnachtsmarken werden zugunsten der Freien Wohlfahrtspflege herausgegeben. Empfänger der "Pluserlöse" ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. 1961 riefen die deutschen katholischen Bischöfe die "Bischöfliche Aktion Adveniat" ins Leben. Mit jeder Weihnachtskollekte und vielen anderen Spenden unterstützen seitdem die Menschen in Deutschland den Einsatz der Kirche in Lateinamerika und der Karibik. Dieser Einsatz zeichnet sich vor allem durch eine ganzheitliche Arbeit aus, besonders an der Seite der Armen. Erfahrungen daraus vermittelt das Hilfswerk Adveniat der Kirche und Gesellschaft in Deutschland.

 

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23. Juli 2011 6 23 /07 /Juli /2011 10:11

toulouse.jpgToulouse - la ville rose

 

Als Metropole Südwestfrankreichs ist Toulouse an der Garonne Verwaltungssitz des Départements Haute-Garonne und Hauptstadt der Midi-Pyrénées, der mit 45 000 Quadratkilometern zweitgrößten Region Frankreichs.
Toulouse kann auf eine ebenso reiche wie wechselvolle Geschichte zurückblicken: Als Tolose bereits beutende gallische Ansiedlung wird die Bevölkerung während der römischen Okkupation 8 v. Chr. ins heutige Stadtzentrum zwangsumgesiedelt. Bereits seit dem 4. Jahrhundert Bischofssitz wird Toulouse im 5. und 6. Jahrhundert bis zur Eroberung durch die Franken politisches Zentrum des Westgotenreiches. Um 800 Stammsitz des Königreichs Aquitanien, hiernach Mittelpunkt der selbständigen Grafschaft Toulouse beginnt die Stadt im Mittelalter insbesondere aufgrund lange marktbeherrschenden Färbereihandwerks zu den reichsten Frankreichs zu zählen. Als mittelalterliches Zentrum der Region Okzitanien im 13. Jahrhundert Hauptschauplatz des Albigenser-Kreuzzuges erfolgt nach dessen Ende 1229 im Vertrag von Paris die Einverleibung durch die französische Krone.

Demungeachtet konnte sich Toulouse bis Ende des 18. Jahrhunderts weitgehende Autonomie bewahren. Zwischenzeitlich sieht sich die Stadt im16. Jahrhundert als Stätte des erbittert geführten protestantisch-katholischen Hugenottenkrieges. Spanischer Bürgerkrieg (1936-1939) und Algerienkrieg (1954-1962) bedingen den Zuzug Tausender Spanier und Algerier. Zwischen 1942-1944 sieht sich Toulouse unter deutscher Besatzung.

 

Gegenwärtig präsentiert sich Toulouse (samt Ballungsraum) mit über 900 000 Einwohnern als viertgrößte Stadt Frankreichs und Mittelpunkt des südwestfranzösischen Midi, bei momentan etwa 450 000 im Stadtzentrum lebenden Menschen. Angesichts der 1968 noch 370 000 Einwohner ist der Großraum Toulouse die deutlich am dynamischten wachsende Region ganz Frankreichs. Partnerstädte von Toulouse sind gegenwärtig u. a. Kiew, Tel-Aviv oder Atlanta; Kooperationsverträge bestehen z. B. mit Hanoi oder Düsseldorf.

 

Als Zentrum der zivilen französischen Luft- und Raumfahrtindustrie sind Weltmarktführer Airbus sowie EADS größte regionale Arbeitgeber. Weitere wirtschaftliche Schwerpunkte repräsentieren Handel, Eisenverarbeitung, Maschinenbau sowie Textilindustrie.


"La ville rose" - "die rosafarbene Stadt", diese malerische Stadtbezeichnung trägt Toulouse wegen seiner überaus häufig anzutreffenden Gebäude aus rötlichem Ziegelstein. Aufgrund von Historie sowie geographischer Lage zeigt sich insbesondere die noch stark römisch und mittelalterlich geprägte Altstadt mit französisch-spanischem Charakter.
Bedeutende Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die im 11. und 12. Jahrhundert im romanischen Stil erbaute Basilika von St. Sernin, das gotische Augustinerkloster Musée des Augustins (13. Jahrhundert) mit kunstgeschichtlichen Exponaten von Romanik bis Barock oder der bereits seit dem 17. Jahrhundert Mittelmeer mit Atlantik verbindende Canal du Midi (Weltkulturerbe). Erst 2003 erbaut repräsentiert die Médiathèque José Cabanis eine multimedial-hochmoderne Bibliothekseinrichtung. Auf dem Gelände der Cité de l´espace als zeitgenössischer Hauptattraktion der Stadt begegnet interaktiv erfahrbar modernste Luft- und Raumfahrttechnik. Entlang der die Stadt teilenden Garonne erstrecken sich zahlreiche malerische Quais und Promenaden. Pyrenäen und benachbartes Spanien sind in 1,5 Stunden erreichbar. Toulouse-Blagnac als viertgrößter Regional-Flughafen des Landes ist ca. 1 Flugstunde von Paris entfernt.


Kulturell erwähnenswert sind neben Dutzenden Museen und Kunstgalerien der Stadt die überaus zahlreichen Musikveranstaltungsräume sowie insgesamt 15 Theater in Toulouse ( Zénith, Théâtre du Capitole, Halle aux Grains). Höhepunkte im reichen Veranstaltungskalender der Stadt sind ganzjährig hochrangige Festivals für Folklore, Videokunst, Tanz, Literatur oder Kino. Highlights für 2011 bedeuten die große Hommage an den mit Toulouse eng verbundenen Weltliteraten Antoine de St. Exupéry, das multikulturelle Open Air-Fest Rio Loco entlang der Garonne sowie das musikalisch weitestgespannte Festival Toulouse d´été. Kulturell von erheblicher Bedeutung ist Toulouse zudem als Universtätsstadt. Drei Universitäten mit zusammen knapp 100 000 Studenten stellen hierbei das drittgrößte Kontingent Frankreichs.

 

Interessant für Touristen: Mit der Ermäßigungskarte "Toulouse en liberté" kommt man branchenübergreifend in den Genuss zahlreicher Vergünstigungen.

 

 

 

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21. Juli 2011 4 21 /07 /Juli /2011 12:05

arngast.jpg

Arngast war ursprünglich ein Kirchspiel auf dem Gebiet des heutigen Jadebusens. Der Jadebusen entstand als Ergebnis mehrerer Sturmfluten im Mittelalter, bei denen große Landverluste zu verzeichnen waren. Das Kirchspiel Arngast erlitt während der Clemensflut vom 23. November 1334 große Schäden und musste aufgegeben werden. Die verlassene Kirche wurde jedoch noch 1428 erwähnt. Während der Antoniflut vom 16. Januar 1511 brach die Verbindung mit dem Festland bei Dangast und Arngast wurde zur Insel im Jadebusen. Mit sechs Quadratkilometern war Arngast die größte von etwa 45 Inseln im Jadebusen. 1613 stürzte die Kirche von Arngast ein. 1645 war die Insel nur noch rund zwei Quadratkilometer groß. Reste der Kirche konnten noch 1661 gesehen werden. Nach weiteren Sturmfluten und den damit einhergehenden Landverlusten versanken die letzten Reste der Insel im Winter 1904/1905, zurück blieb eine Sandbank im Meer. Auf dieser Sandbank erbaute man im Jahre 1909/1910 den Leuchtturm Arngast zur Ansteuerung von Wilhelmshaven und zur Orientierung im Jadebusen. Zusätzlich dient der Leuchtturm auch als Orientierung in den Fahrwassern (Tonnen- und Prickenwegen) nach Varel und Dangast.

 

Arngast Leuchtturm 53° 28,881‘‘ N 08° 10,895‘‘ O

 

In ca. 4,5 km Entfernung vom Wilhelmshavener Südstrand liegt mitten im Jadebusen der Leuchtturm Arngast. Seit der Inbetriebnahme im Jahre 1910 ist dieser maritime Wegweiser ununterbrochen in Betrieb. Der Name geht auf das im 17. Jahrhundert von schweren Sturmfluten zerstörte Dorf Arngast zurück. Leuchtturmwärter sind auf dem Turm schon lange nicht mehr tätig: Ende der 1960er Jahre verdrängten technische Neuerungen die jeweils drei Wärter, die sich in 14-Tage-Schichten auf Arngast abgelöst hatten. Der 36 m hohe Leuchtturm ist Bestandteil des Verkehrssicherungssystems an der Jade. Das weiße Licht des Feuers hat eine Tragweite von 21,0 sm (rd. 40 km). Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes betreibt den Turm, der im Jahr 2003 in das Verzeichnis der Kulturdenkmale/Baudenkmale aufgenommen wurde.

 

Quelle: Wikipedia

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6. Juni 2011 1 06 /06 /Juni /2011 09:45

Pornichet - FrankreichPornichet - Frankreich

 

Pornichet, ein Städtchen mit ca. 10.000 Einwohnern liegt im Westen Frankreichs, in der Bretagne, an der Atlantikküste, genauer: Dem Golf von Biskaya, und der Küstenabschnitt, an dem sich Pornichet befindet, wird die „Liebesküste“ genannt. Die angrenzenden Nachbarstädte sind Saint-Nazaire im Südwesten und La Baule im Nordwesten. Seinen Namen erhielt der Ort, weil er hinter der Inselspitze von Bè liegt. Pornichet bedeutet: Versteckter Hafen.

 

Bevor Pornichet im April 1900 unabhängig wurde, war die Gemeinde noch ein Ort, der zwischen den Gemeinden St. Nazaire und Escoublac aufgeteilt gewesen ist. Damals lebte der Ort von der Salzgewinnung und der Fischerei. Erst im 19. Jahrhundert entwickelte sich langsam der Tourismus, während die Salzgewinnung an Bedeutung verlor. 1879 wurde die Eisenbahnlinie für Pornichet die Verbindung zur Außenwelt. Und von da an wurde der Ort von zahlreichen Künstlern, Musikern, Schriftstellern und anderen Persönlichkeiten geliebt, besucht und bewohnt und entwickelte sich durch die Anwesenheit dieser Menschen zum touristischen Anziehungspunkt. 1907 wurde eine Pferderennbahn, das Hippodrom, eröffnet. Ein Teil des Strandes wurde als Strand der Buchhändler bekannt und 1936 bekam Pornichet einen ersten Campingplatz.
Im Zweiten Weltkrieg war Pornichet von den Deutschen besetzt. Davon kündet heute noch der Soldatenfriedhof von Pornichet, auf dem ca. 5000 deutsche Soldaten beigesetzt sind. Der Soldatenfriedhof ist bis in die Gegenwart eine Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus. Ab den 60ger Jahren entstand die Strandpromenade in ihrer jetzigen Form, zahlreiche futuristisch anmutende Hotelbauten in den 70ger Jahren. 1978 wurde der Freizeithafen eröffnet, der vielfältige Gelegenheiten zum Wassersport bietet. Kennzeichen des Hafens ist, dass er als Einziger in der Umgebung zu allen Gezeiten schiffbar ist. Darüber hinaus luden das maritime Klima mit seinen milden Wintern und den gemäßigten Temperaturen im Sommer und der herrliche, sieben Kilometer lange Sandstrand zum Urlaub in Pornichet ein. Heute ist Pornichet eine vom Tourismus geprägte Stadt mit einem breiten Angebot an Unterhaltung, Sport und Kultur, sowie Gesundheitsfürsorge für Jung und Alt mit der vor Jahrzehnten etablierten, weithin bekannten Thalassotherapie. Neben dem Wassersport gibt es Freizeitangebote wie Minigolf, Tennis, organisierte Wandertage, Wettbewerbe und Events. Sehenswürdigkeiten wie das 1907 erbaute Hippodrom, das Kasino und die Markthalle, sowie der Hafen selbst, der Raum für ca. 1000 Boote bietet, befriedigen die Lust auf Kultur und die Schönheiten des Ortes. Regelmäßige Veranstaltungen und Feste bieten Unterhaltung und sichern ein interessantes Nachtleben. Und die wunderschöne Strandpromenade lädt zu Spaß und Geselligkeit und zum Sehen und gesehen werden genauso ein, wie zur Betrachtung einmaliger Auf- oder Untergänge der Sonne. Für das leibliche Wohl ist in den über einhundert Restaurants und Bars von Pornichet selbstverständlich bestens gesorgt. 120 Geschäfte bieten, was das Herz begehrt. Ausflüge nach Nantes, das 70 km entfernt liegt, oder zum Naturpark Brière bieten weitere Abwechslung. Und selbst nach Paris gelangt man innerhalb von nur drei Stunden, da der Bahnhof von Pornichet an der Le-Croisic-Paris, einer Hochgeschwindigkeitsstrecke, liegt. Wer etwas für sein Wohlbefinden und seine Gesundheit tun möchte, wird die seit den 70ger Jahren angebotene Thalassotherapie zu schätzen wissen. Und auch die Kinder kommen nicht zu kurz: In Zusammenarbeit mit den örtlichen Grundschulen und Kindergärten gibt es für sie ebenfalls zahlreiche Angebote und Betreuung, die die Eltern entlastet.

 

Mit seiner Vielfalt ist Pornichet ein lohnendes Ziel, sowohl für Familien als auch für Singles und auf jeden Fall eine Reise wert.

 

Merci - Danke François for these nice postcard and cover.
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18. November 2010 4 18 /11 /November /2010 10:30

 

  Krišjānis Barons

 

 

Krišjānis Barons (* 31. Oktober 1835 in Strutele, Lettland; † 8. März 1923 in Rīga) war ein lettischer Volkskundler, Schriftsteller und Herausgeber. Barons ist wegen seiner volkskundlichen Arbeit als Vater der Dainas (lett.: "Dainu tēvs" - traditionelle lettische Volkslieder oder Gedichte) bekannt. Er sammelte und systematisierte diese lettischen Volkslieder und Gedichte zwischen 1894 und 1915 in sechs Bänden, die 217.996 Stücke beinhalten. Dass sein Abbild als einziges menschliches Gesicht eine moderne lettische Banknote, und zwar die 100-Lats-Note, ziert, gibt einen guten Anhaltspunkt, welche Hochachtung er immer noch genießt. Er spielte eine wesentliche Rolle in der politisch-literarischen Bewegung Junge Letten.

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18. Oktober 2010 1 18 /10 /Oktober /2010 15:56

20 Jahre Deutsche Einheit Plusbrief

Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober ist laut Einigungsvertrag seit 1990 Deutschlands Nationalfeiertag, da an diesem Datum die Deutsche Wiedervereinigung vollzogen wurde. Der 3. Oktober ist ein gesetzlicher Feiertag der Bundesrepublik Deutschland. Der Tag der Deutschen Einheit ist gleichzeitig Jahrestag der Gründung der fünf neuen Länder.

 

20 Jahre Deutsche Einheit

Das Ende des 2. Weltkrieges und somit des nationalsozialistischen "Dritten Reichs" brachte Deutschland der Verlust von östlich der Oder-Neiße-Linie liegenden Gebieten ein. Zudem wurde Deutschland in vier Besatzungszonen eingeteilt. Diese Besatzungszonen waren dem sowjetischen Herrschaftsgebiet einerseits und dem demokratischen Teil Europas / der USA andererseits unterstellt. Aufgrund der Unvereinbarkeit der Ideologien dieser beiden "Lager" war die Spaltung Deutschlands so groß, dass sich daraus 1949 zwei deutsche (Teil-) Staaten bildeten:
Die Bundesrepublik Deutschland und die DDR.
40 Jahre hatte diese Trennung des deutschen Volkes, die Trennung von Familien und Freunden Bestand. Im Jahr 1989 setzen in vielen Städten der damaligen DDR friedliche Groß-Demonstrationen ein. Die Menschen gingen auf die Straße, weil sie den wirtschaftlichen Notstand der DDR und die gegenüber anderen Ländern (z.B. Polen) wesentlich höheren Einschränkungen der Bürgerrechte nicht mehr hinnehmen wollten. Die Ziele des Kommunismus waren nicht mehr plausibel zu machen, da man die wirtschaftlich schlechten Rahmenbedingungen im gesamten Ostblock erkannte. Die Entspannungspolitik zwischen den Großmächten in Ost und West, von der die Bürger der DDR im täglichen Leben - im Gegensatz zu anderen Nationen - nichts spürten, und vor allem die bewiesene Wahlfälschung im Mai 1989 führte zu der den Demonstrationen zugrunde liegenden, großen und nicht mehr unterdrückbaren Verdrossenheit. Die Grenzen fielen - zur Überraschung aller - schneller und unproblematischer, als sich die Menschen gedacht und erhofft hatten. In den "2 + 4 Verhandlungen" gelang es, die Wiedervereinigung außenpolitisch abzusichern. Innenpolitisch führte der Weg zur Einheit über eine Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion und den am 31. August 1990 unterzeichnete Einigungsvertrag. Am 3. Oktober 1990 hörte die DDR mit ihrem Beitritt zum Geltungsbereich des Grundgesetzes auf zu existieren. Dies feierten die Deutschen mit einem großen Fest vor dem Berliner Reichstag.

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