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23. Januar 2012 1 23 /01 /Januar /2012 10:02

http://www.unesco-weltkulturerbe.com/img/manama.jpg

Das Königreich Bahrain liegt als 33-Insel-Kombinat im Persischen Golf vor der Küste Saudi Arabiens und circa 35 Kilometer Luftlinie von Katar entfernt. Mit den künstlichen Aufschüttungen für die Landwirtschaft und den Tourismus, wie beispielsweise die südöstliche Urbanisation Durrat al Bahrain (13 künstliche Inseln, der innere Kreis in Fisch-Form, außen in Hufeisen-Form), umfasst Bahrain derzeit schätzungsweise 760 km². Zwischen den Inseln verkehren meist traditionelle Daus (Segelschiffe). Der 26 Kilometer lange King Fahd-Causeway bildet die einzige Festlandanbindung mit Saudi-Arabien.
Das touristische Interesse an dieser arabischen Destination wächst, dank des großzügigen Umgangs mit Alkoholika, außer im Ramadan, und der gemäßigten Auslegung des Islams, rapide. Im Gegensatz zu anderen arabischen Staaten findet hier ein recht lebendiges Nachtleben statt.

 

Bevor das „schwarze Gold“ (Ölförderung) für Wohlstand sorgte, waren es die wertvollen Perlen, die dem Land Reichtum bescherten. Dieser, Süßwasserquellen (ungewöhnlich für die Golfregion) und die ideale Lage für die Handelsschifffahrt lockten Eroberer aus vielen Ländern ebenso an wie Seeräuber und heutige Kreuzfahrtschiffe.

 

Die Hauptstadt Manama (ca. 170.000 Einwohner) legt dem Ankömmling direkt bei Ankunft auf dem Bahrain International Airport (Muharraq) ihre zwei „Seelen“ zu Füssen.

 

Die Wurzeln Bahrains liegen in der Bronzezeit, ihre Zeugnisse an der nordwestlichen Küste, etwa 5,5 km von Manama, bei Al Qalah. Hier stand einst die Hauptstadt des Dilmun-Reiches: Qal at al-Bahrain. Das Terrain erstreckte sich über A’ali (Königsgräber, 24 Meter hoch, 40 Meter im Durchmesser), Budaiya (Perlenfischerort), Barbar bis al-Hajar. Die über 170.000 prähistorischen Grabhügel von Qal at al-Bahrain (Saar) bilden die größte Nekropole der Welt und zeugen von der über 5.000 Jahre zurückliegenden Zivilisation der Insel.

2005 fand die UNESCO den Bereich Qal at al-Bahrain mit den Gräbern, den Gebäuderuinen, dem alten Meer-Turm, dem Zugang zum Meer-Kanal und das auf einem Hügel thronende Fort Qal at al-Bahrain, auch portugiesisches Fort genannt, da die Portugiesen im 16. Jahrhundert die Festung nutzten, ernennungswürdig. Das monumentale Fort ist, wie fast alles in Bahrain, kostenlos zu besichtigen. Die Ausgrabungen, bis auf den Barbar Tempel, nur mit Sondergenehmigungen.

 

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