Tuesday, 15. may 2012
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12:58
10. President's
Fleet Review - Mumbai
Auch wenn es eine eigenständige Marine des indischen Staates erst seit der Unabhängigkeit vom britischen Empire 1947 gibt, so ist die Geschichte der indischen Seefahrt schon bedeutend älter.
Altindische Schriften verweisen auf erste Ausleger-Boote die von den ersten Völkern des Subkontinents genutzt wurden. Die erste wirklich organisierte Seefahrt, die schriftlich dokumentiert wurde,
ist jene des Maurya-Reiches aus dem vierten Jahrhundert vor Christus. Auch in den folgenden Jahrhunderten unterhielten viele der Königreiche auf dem Subkontinent eigene Flotten, die vor allem
dazu dienten einen regen Handelsaustausch an der Küste und mit anderen Reichen zu unterhalten.
Die letzte dieser Inspektionen, die wohl auch als eine Reaktion auf die Bombenanschläge in Mumbai vom 13. Juli desselben Jahres verstanden werden können, fand am 20. Dezember 2011 unter der
Leitung der amtierenden Präsidentin Pratibha Patil statt. Anlässlich dieser "President's Fleet Review" in Mumbai, hat die indische Post nun einen Briefmarken-Sondersatz mit vier unterschiedlichen
Motiven herausgegeben. Diese Marken im Wert von je 5 Rupien, erscheinen jeweils in einer Kombination aus vier gleichen Marken.
Die unterschiedlichen Motive zeigen ein U-Boot der "Sindhughosh"-Klasse, einen der neuen MiG 29k Kampfjets, eine neue Stealth-Fregatte der "Shivalik"-Klasse sowie die präsidiale Yacht und
dokumentieren dadurch eindrucksvoll sowohl die Modernität als auch die Tradition der indischen Marine.
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Monday, 14. may 2012
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11:11
Erstausgabetag: Mittwoch,
02. Mai 2012
Mit der Fußballweltmeisterschaft 2006 im eigenen Land erreichte die Begeisterung für den populärsten Sport in Deutschland eine neue Dimension. Das Motto lautete "Die Welt zu Gast bei Freunden",
und diese freundschaftliche wie integrative Losung mündete im "Sommermärchen 2006". Der offensive Fußball der deutschen Mannschaft begeisterte die Menschen. Millionen von Fußballfans kamen
während der WM zu den "Public Viewings". Sie zeigten neben ihrer Begeisterung auch einen unverkrampften Umgang mit den Nationalsymbolen. Schwarz-rot-gold geschminkte Gesichter und ein Fahnenmeer
dokumentierten die neue locker-positive Beziehung der Deutschen zum eigenen Land. Auch während der Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine wird sich das "Rudelgucken" sicher
erneut großer Beliebtheit erfreuen.
Briefmarkenentwurf: von Stefan Klein und Olaf Neumann aus Iserlohn.
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Thursday, 10. may 2012
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08:08
Appell vom 18. Juni 1940
Da Marschall Philippe Pétain (Chef de l’État - Vichy-Regime Frankreich) gleichzeitig ankündigte, mit Deutschland einen Waffenstillstand zu vereinbaren, erlaubte Großbritanniens Premierminister
Winston Churchill Charles de Gaulle (Charles André Joseph Marie de Gaulle), über BBC zum französischen Volk zu sprechen. Er rief darin französische Offiziere und Soldaten, Ingenieure und
Facharbeiter der Waffenindustrie im Vereinigten Königreich auf, ihm zu folgen und beschwor, dass die Niederlage nicht endgültig sei („Was auch immer geschehen mag, die Flamme des französischen
Widerstandes darf nicht erlöschen und wird auch nicht erlöschen"). Er betonte auch die Bedeutung der Unterstützung durch Großbritannien und die Vereinigten Staaten. In Frankreich konnte man den
Appell zuerst am 18. Juni 1940 um 19 Uhr hören. Er wurde in den Zeitungen des noch unbesetzten Südfrankreich abgedruckt und in den folgenden Tagen von der BBC wiederholt ausgestrahlt. Der Appell
gilt als de Gaulles größte Rede, Philosoph Régis Debray schreibt, auch wenn de Gaulles Appell „das Gesicht der Welt nicht verändert habe, so habe dank ihm immerhin Frankreich das seine gewahrt."
Das britische Kabinett hatte im Vorfeld dem französischen Innenminister Georges Mandel vorgeschlagen, sich nach England zu begeben und selbst einen Appell an die Franzosen zu richten. Mandel
hatte durch seine wiederholten Mahnungen über die Bedrohungen durch das Deutsche Reich – und im Gegensatz zu seinem Freund und ehemaligen Ministerpräsidenten Léon Blum – charakterlich wie ein
Staatsmann gewirkt. Mandel weigerte sich jedoch, Frankreich zu verlassen, um sich nicht dem Vorwurf der Desertion auszusetzen (er war Jude ebenso wie Blum) und empfahl, die Aufgabe de Gaulle zu
übertragen.
Quelle: Wikipedia
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Wednesday, 9. may 2012
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17:50
FDC - Motiv: "Froschkönig" als Blechdose
Entwurf: Christoph Niemann aus Berlin.
Erstausgabetag: Mittwoch, 02. Mai 2012.
Natürliche Ressourcen wie erneuerbare und nicht erneuerbare Rohstoffe, Boden, Wasser, Luft, Nahrung und Energie bilden die Grundlage unseres Wohlstandes. Die Verknappung wichtiger Rohstoffe bei
gleichzeitig steigender Nachfrage führt allerdings zu steigenden Rohstoffpreisen und zur Erschließung von Rohstoffvorkommen in Gebieten, die besonders sensibel auf menschliche Eingriffe
reagieren.
Wir müssen mit unseren Ressourcen möglichst sparsam und effizient umgehen. Schon bei der Gestaltung und Produktion von Gütern wollen wir mit möglichst wenig Rohstoffeinsatz Langlebigkeit und
Wiederverwendbarkeit erreichen. Mit der stofflichen und energetischen Verwertung von Abfällen senkt die Kreislaufwirtschaft den Bedarf an neu abgebauten Rohstoffen. Sie leistet damit einen
erheblichen Beitrag zur Schonung der natürlichen Ressourcen. Die Kreislaufwirtschaft ist eine tragende Säule einer Green Economy - der wichtigsten Herausforderung einer nachhaltigen Gesellschaft
und Wirtschaftsweise im 21. Jahrhundert für Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen. Die Herausforderung und Verantwortung für Nachhaltigkeit richtet sich an alle Akteure aus Wirtschaft,
Politik und Gesellschaft. Fehler der Vergangenheit dürfen nicht in die Zukunft projektiert werden. Denn "Abfall ist Rohstoff"!
Der Begriff Nachhaltigkeit ist jedoch nicht eindeutig definiert. Die jeweils gewählte Definition hängt sehr stark vom Verständnis der Verbraucher und Unternehmer im Wirtschaftskreislauf ab.
Nachhaltigkeit ist daher nicht zuletzt Fantasie und führt(e) gezwungenermaßen zu paradoxem
Denken und Handeln. Fehler der Vergangenheit sollten jedoch als Chance für die Zukunft genutzt werden. Denn "Abfall ist Rohstoff"!
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Tuesday, 8. may 2012
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11:11
Republic of China (Taiwan) Classic Novel "Outlaws of the Marsh" stamps will releasing on April 25, 2012
Die Räuber vom Liang-Schan-Moor (Outlaws of the Marsh) (chinesisch 水滸傳 / 水浒传 Shuǐhǔ Zhuàn ‚Wasserufergeschichte‘) ist ein chinesisches Volksbuch aus dem 13. Jahrhundert. Die Erzählung geißelt
Unterdrückung, Korruption und Misswirtschaft und schildert in Form einer spannenden Abenteuergeschichte die Rebellion einer Gruppe legendärer Geächteter, die den Reichen nehmen und den Armen
geben.
Die Verfasserschaft wird Shi Nai'an 施耐庵 und Luo Guanzhong 羅貫中 zugeschrieben. Neben "Der Traum der roten Kammer", "Die Reise nach Westen" und "Die Geschichte der Drei Reiche" zählt dieses Buch zu
den vier klassischen Romanen der chinesischen Literatur. Es wurde erstmals von Franz Kuhn 1934 ins Deutsche übertragen.
"Outlaws of the Marsh" ist einer der vier klassischen Romane in der chinesischen Literatur. Das Werk wurde vor mehr als 600 Jahren verfasst und ist der erste traditionell-chinesische Roman, der
in Kapitel unterteilt ist. Das Buch handelt von dem Aufstand, der von Song Jiang angeführt wurde.
1. Demons Released
2. Slaying the Tiger on Jingyang Ridge
3. Mountain God Temple on a Stormy Night
4. Knocking the Lord of the West Dead
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Monday, 7. may 2012
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10:10
Pakistan Karatschi
Karatschi ist mit rund 13 Millionen Einwohnern die größte Stadt Pakistans. Karatschi liegt unmittelbar am arabischen Meer an der Mündung des Indus.
Das Gebiet rund um das heutige Karatschi wurde bereits zu Zeiten Alexander des Großen (356 v. Chr. - 323 v. Chr.) besiedelt. Es bestand zu dieser Zeit aus einem lockeren Zusammenschluss einiger
Dörfer. Erst im Jahre 1729 wurde das Gebiet aufgrund des aufblühenden Handels mit Maskat und Bahrain zunehmend wichtig und erhielt den Status einer Handelsniederlassung. Der Hafen wurde stetig
ausgebaut, auch erhielt Karatschi eine Festung. Im Jahre 1775 wurde Karatschi an den Talpu-Herrscher von Sindh übertragen und ist seitdem Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.
Im August 1947 wurde der Staat Pakistan gegründet und die Kolonialzeit beendet. Karatschi fungierte als Hauptstadt des neuen Staates. Diesen Status verlor sie im Jahre 1959 wieder. 1965 und 1971
wurde Karatschi im Rahmen des Zweiten bzw. Dritten Indisch-Pakistanischen Krieges Ziel von Bombenangriffen. Bei den Angriffen kamen zahlreiche Zivilisten ums Leben. Auch in der Folge ist
Karatschi immer wieder Ziel von Bombenanschlägen - etwa am 11.04.2006 auf einen Gottesdienst, bei dem 57 Menschen starben.
Karatschi verfügt außerdem über Pakistans bedeutsamsten Flughafen. Der Flughafen Karachi/Jinnah International Airport - wie er zu Ehren des Gründers von Pakistan heißt - verfügt über zwei Start-
und Landebahnen und gilt als Drehkreuz für die PIA und weiterer kleinerer Fluggesellschaften. Am Karachi/Jinnah International Airport werden jährlich etwa 6 Millionen Passagiere abgefertigt.
Direkte Verbindungen gibt es zu allen Metropolen der arabischen Welt - etwa nach Dubai, Teheran oder Bagdad. Aber auch weiter entfernte Ziele wie etwa Peking oder Hongkong sind von Karatschi im
Direktflug erreichbar.
Der Karachi/Jinnah International Airport wurde 1929 erbaut und liegt etwa 10 km vom Stadtzentrum Karatschis entfernt.
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Friday, 4. may 2012
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11:11
Atis Kronvalds Lettland
Atis Kronvalds zählt zu den bedeutendsten lettischen Schriftstellern. Geboren wurde Atis Kronvalds am 15. April 1837 im damals russischen Bunka parish, das heute zu Lettland gehört. Kronvalds
starb am 17. Februar 1875 in Vecpiebalga, das zu diesem Zeitpunkt ebenfalls russisch war, heute aber zu Lettland zählt.
Geboren wurde Atis Kronvalds in eine Schneiderfamilie, seine Erziehung lag aber in der Hand von Geistlichen. Nach seiner Ausbildung arbeitete Kronvalds zunächst als Privatlehrer, begann im Jahr
1860 aber ein Medizinstudium an der Universität in Berlin. Ein halbes Jahr nach seinem Studienbeginn war Kronvalds aus finanziellen Gründen gezwungen, Berlin wieder zu verlassen und nach Lettland
zurückzukehren. Dort nahm er wieder seine Tätigkeit als Privatlehrer auf.
Nach dem Umzug von Kronvalds in das lettische Vecpiebalga im Jahr 1873 nahm er eine Lehrerstelle an einer Schule vor Ort an. Außerdem beteiligte er sich an der Erstellung von Reden zu
verschiedenen Anlässen; zwei Reden, an deren Entwurf Kronvalds bekanntermaßen beteiligt war, wurden etwa anlässlich des ersten 'Lettischen Lied- und Tanzfestival' gehalten.
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Wednesday, 2. may 2012
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10:10
Teilnahme Rumäniens an der Olympiade 1972
Die Olympiade 1972 fand in Deutschland statt. Austragungsorte waren München, Augsburg, Nürnberg und Kiel. Die Spiele von 1972 stellten mit 122 Mannschaften einen neuen Teilnehmerrekord auf. Die
rumänischen Athleten waren bei der Olympiade 1972 mit einer Teilnehmerzahl von 159 Athleten sehr stark vertreten. Im Ringen beispielsweise gewann Gheorghe Berceanu im Papiergewicht eine
Goldmedaille für sein Land, Constantin Alexandru wurde mit Silber geehrt. Dumitru Pârvulescu gewann im Fliegengewicht Bronze, im Halbschwergewicht holte Petre Dicu Bronze. Die Rumänische
Handballmannschaft belegte den dritten Platz nach der Tschechoslowakei und Jugoslawien. Insgesamt tauchte Rumänien im Medaillenspiegel an dreizehnter Stelle mit 16 gewonnenen Medaillen (gleiche
Anzahl wie Schweden) auf. Rumänien holte dabei 3x Gold (gleiche Anzahl wie Finnland, Cuba und die Niederlande), 6x Silber und 7x Bronze. In der Liste der "Ewigen Medaillenspiegel der Olympischen
Sommerspiele" belegt Rumänien den 13. Platz (Stand 2010).
Die Republik Rumänien liegt zwischen Südost- und Mitteleuropa. Es handelt sich um eine semipräsidentielle Republik, das heißt das Regierungssystem weist sowohl Elemente des Parlamentarismus als
auch des Präsidialsystems auf. Rumänien liegt zwischen dem Schwarzen Meer und den Karpaten und grenzt an Bulgarien, Serbien, Ungarn, die Ukraine und Moldawien. Der heutige rumänische Staat
besteht seit 1859 als sich die Fürstentümer Walachei und Moldau vereinigten. 1918 kam Siebenbürgen zu Rumänien. Das Land war nach dem Zweiten Weltkrieg Mitglied des Warschauer Pakts und nähert
sich seit Beginn der 1990-er Jahre an den Westen an. 2004 wurden die Rumänen Mitglied in der NATO, 2007 kamen sie zur Europäischen Union. Rumänien ist heute das siebtgrößte Land der EU, die
Hauptstadt Bukarest ist mit fast 1,7 Millionen Einwohnern knapp so groß wie Wien.
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Tuesday, 1. may 2012
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10:10
Мари́на Миха́йловна Раско́ва
Die sowjetische Pilotin Marina Michailowna Raskowa kam am 28. März 1912 in Moskau als Tochter eines Musikers zur Welt. Bevor sie ab 1929 in einer Chemiefabrik arbeitete, begann sie am Moskauer
Konservatorium ein Klavierstudium. Dies lag ihr jedoch nicht und deshalb brach sie ab. In den Jahren von 1932 bis 1934 durchlief Marina eine Ausbildung zum Navigator. Das Fernstudium fand am
Institut der Zivilflotte statt. In ihrer Freizeit ließ sich Marina Raskowa im hiesigen Aeroklub zu einer Pilotin ausbilden.
Ihren ersten Fernflug bestritt sie im August 1935 mit einem Sportflugzeug von Jakowlew. Zusammen mit weiteren fünf Pilotinnen flog sie unter der Leitung von Walentina Stojanowskaja und Agnessa
Kadazkaja 650 Kilometer von Leningrad nach Moskau. Zwei Jahre später erreichte sie mit ihrer Flugpartnerin Walentina Grisodubowa als Pilotin ihren ersten Frauenweltrekord. Beide bewältigten einen
Nonstop-Flug von 1.443 Kilometern. Es folgte ein weiterer Flug am zweiten Juli 1938. Mit Wera Lomako und Polina Ossipenko an ihrer Seite gelang Marina Raskowa mit einem Flugboot eine Strecke ohne
Zwischenlandung von Sewastopol nach Archangelsk.
Nachdem der Krieg ausgebrochen war, wollte Marina Raskowa der Luftstreitkräfte ihren Beitritt erklären. Dort wurde sie jedoch nicht angenommen. Alexei Schachurin - Minister der Luftfahrtindustrie
- sprach daraufhin bei Josef Stalin vor und legte ein gutes Wort für die Pilotin ein. Die junge Fliegerin - inzwischen zum Major aufgestiegen - erhielt schließlich doch die Genehmigung, um bei
dem Fliegerregiment zu dienen. Dieses bestand nur aus Frauen und zusammen mit sechs weiteren Offizierinnen arbeitete sie die Aufstellung der Regimenter aus. Einige Verbände wurden gegründet,
aufgestellt und ausgerüstet. 1942 übernahm sie die Leitung des Bomberregiments. Drei Einheiten, gänzlich bestehend aus Frauen, kämpften unermüdlich bis zum Kriegsende gegen die Truppen der
Deutschen. Im Juni des darauf folgenden Jahres wurde den beiden Bombereinheiten der Titel des Garderegiments überreicht. Marina Raskowa erlebte dies leider nicht mehr, da sie am 28. Dezember 1942
bei einem Landeanflug abstürzte. Wenige Tage später erlag sie ihren Verletzungen und verstarb im Alter von nur dreißig Jahren.
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Monday, 30. april 2012
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10:32
Folkets Park in Malmö im Süden Schwedens.
Der Folkets Park in Malmö im Süden Schwedens ist ein äußerst beliebter örtlicher Vergnügungspark. Gegründet wurde der Folkets Park bereits zu Anfang des 19. Jahrhunderts, jedoch diente er zu
dieser Zeit lediglich privatem Vergnügen. Somit ist der Folkets Park Malmös der älteste Freizeitpark der Welt. Der Park gehörte damals dem Schweden Frans Suell, welcher auch den Hafen in Malmö
gründet hatte. Aus dieser Anfangszeit ist bis heute noch der Jagdpavillon sowie ein rechteckiger Teich erhalten. Im Jahr 1891 wurde der Park schließlich von der Sozialdemokratischen Vereinigung
erworben, worauf der Park noch im selben Jahr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Seitdem der Park auch für die Öffentlichkeit geöffnet worden ist, besuchten und besuchen zahlreiche Menschen nicht nur aus Schweden den Park, um sich dort zu entspannen oder zu vergnügen und Spaß
zu haben. Der Park wartet auf mit einem breit gefächerten Angebot wie Tanzclubs, einem Kulturhaus, einem Vergnügungspark mit zahlreichen Attraktionen und Karrussells für Kinder verschiedener
Altersstufen, einem Terrarium, einem kleinen Bauernhof, Minigolfplätzen, einem schönen und beliebten Spielplatz sowie ausreichenden Erholungsmöglichkeiten wie herrlichen Grünflächen, auf denen im
Sommer nach Belieben ein gemütliches Picknick veranstaltet werden kann, sowie vielen Teichen, auf denen man im Winter Schlittschuh laufen kann. Seit den 1920er Jahren existiert ein Riesenrad im
Park, welches bis heute mit seiner eindrucksvollen Höhe von 45 Metern das größte Riesenrad Skandinavien ist, dazu eine Berg- und Talbahn (Batman), ein Kettenkarrussell und ein Autoscooter. Von
nun an ist der Park nicht mehr nur Treffplatz für Arbeiter. Während des zweiten Weltkrieges kamen ein Tanzsaal, ein Vergnügungstheater und die so genannte Bärengrotte mit drei Bärenjungen hinzu,
die jedoch heute nicht mehr existiert. Im Jahr 1991 übernahm die Kommune Malmö den Park, scheiterte jedoch mit ihrem Versuch, den Namen des Parks von Folkets Park zu Malmöparken zu ändern, da
sich dieser Änderungsvorschlag in der Öffentlichkeit nie durchsetzen konnte.
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